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Nachrichtenforum: Publikationen · von Jürgen Raap · S. 24 - 23
Nachrichtenforum: Publikationen , 1995

Sediment

Als der Galerist Hein Stünke, ART COLOGNE-Preisträger 1991, dem Bundesverband Deutscher Galerien sein Archiv überließ, war dies mit dem Wunsch verbunden, seine Materialien über die Geschichte des Kunsthandels seit 1945 mögen wissenschaftlich bearbeitet und die Forschungsergebnisse auch publiziert werden. Darum kümmert sich unter Leitung von Rudolf Zwirner das in der Bonner Bundeskunsthalle ansässige “Zentralarchiv des deutschen und internationalen Kunsthandels e.V.”: Soeben erschien das erste Heft der Reihe “sediment”. Unter redaktioneller Mitverantwortung von Wilfried Dörstel dokumentiert diese Broschüre schwerpunktmäßig die Pionierleistungen der Galerien “Der Spiegel” (Stünke, Köln) und Parnass (Wuppertal) in der frühen Nachkriegszeit. Rolf Jährlings Parnass-Räume beschreibt z.B. Bazon Brock, der damals als “jugendlicher Kulturheros” (Brock über Brock) am Geschehen Anteil nahm, als “Keimzelle der Auflehnung”. Die Fotos lassen ahnen, daß in den fünfziger Jahren auf Vernissagen noch ernsthaft über Kunst diskutiert und nicht wie heute so oft nur Party-small-talk betrieben wurde.
Redaktionsadresse: Zentralarchiv des deutschen und internationalen Kunsthandels e.V. in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Friedrich-Ebert-Allee 4, 53113 Bonn.

Bence Fritzsche: Stipendienverzeichnis

Was machen Künstler oftmals falsch, wenn sie sich um ein Stipendium oder einen Förderpreis bewerben wollen? Welche Stipendien gibt es überhaupt und wie lauten die Ausschreibungen? Diese Fragen beantwortet Bence Fritzsche in der jüngsten Ausgabe seiner Künstlerhandbuch-Reihe. Das Kompendium enthält in übersichtlicher Anordnung eine Auflistung der wichtigsten Wettbewerbe im deutschsprachigen Raum sowie weitere Adressen von Förderinstitutionen (z.B. Ministerien)
Bence Fritsche, Stipendienverzeichnis, Kleine atelier-Bibliothek Bd. 5, atelier-Verlag GmbH, Industriestr. 170, 50999 Köln, Tel./Fax 0221/41 01 77, 114 S., DM 39, 80.

Überschriften

Ein “Buch der Schriften”: Vorträge, Performances, Videoinstalationen und…

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