Zürich: Vortrag „Dadaglobe“

27. Januar 2016 · Museen & Institutionen
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Am 4. Februar 2016 eröffnet das Schweizerische Institut für Kunstwissenschaft (SIK-ISEA) die Hundertjahrfeier der Dada-Bewegung. In Zusammenarbeit mit dem Kunsthaus Zürich lädt es die beiden Kuratorinnen der Ausstellung «Dadaglobe Reconstructed», Dr. Adrian Sudhalter und Cathérine Hug (Kunsthaus Zürich), ein, Tristan Tzaras bis heute unveröffentlichte Sammlung dadaistischer Zeugnisse vorzustellen. Das 1920 von Tristan Tzara (1896–1963) konzipierte Werk «Dadaglobe» zählt im Rückblick zu den editorischen Grossprojekten des 20. Jahrhunderts. Tzara, seit 1916 treibende Kraft hinter Dada, wollte die internationale Bewegung umfassend dokumentieren, musste aber fünf Jahre später den Plan aufgeben und die rund 50 Beiträge von Kunstschaffenden und Schriftstellerpersönlichkeiten zur Seite legen. Dank der New Yorker Kunsthistorikerin Adrian Sudhalter, einer Spezialistin für die Avantgarde der europäischen Moderne, ist das Vorhaben jetzt überblickbar: Fast 200 Werke auf Papier, in künstlerischer und literarischer Hinsicht wie als Zeitdokumente von grösstem Wert, werden in der Publikation Dadaglobe Reconstructed aufgearbeitet und im Kunsthaus Zürich (5.2.–1.5.2016) sowie später im Museum of Modern Art, New York, ausgestellt (12.6.– 18.9.2016). Im Anschluss an die Veranstaltung führt Denis Savary eine Performance auf. www.sik-isea.ch

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