Band 38

Architekturmuseen – Architekturvermittlung

Ende der 1970er Jahre begann eine Diskussion über Architekturmuseen. So machte die Stadt Frankfurt 1978 mit ihrem Plan, ein Deutsches Architekturmuseum zu gründen, von sich reden, und Ende 1979 bezog das ...

Ende der 1970er Jahre begann eine Diskussion über Architekturmuseen. So machte die Stadt Frankfurt 1978 mit ihrem Plan, ein Deutsches Architekturmuseum zu gründen, von sich reden, und Ende 1979 bezog das Bauhaus-Archiv den neuen Gropius-Bau in Berlin. Die Berliner Kunstbibliothek, in der seit mehr als hundert Jahren auch Architekturzeichnungen gesammelt werden, demonstrierte in einer groß angelegten Sonderausstellung aus ihren reichen Beständen, dass die Stadt schon ein Architekturmuseum besitzt. Parallel zu dieser Diskussion stiegen die Preise für Architekturzeichnungen auf dem freien Markt - ein Zeichen für ein beginnendes Sammlerinteresse an diesen Architekturerzeugnissen, aber auch ein Signal für die Notwendigkeit, Maßnahmen zu ergreifen, um diese wichtigen Belege aus der Architekturgeschichte nicht allein Privatsammlern und Spekulanten zu überlassen, sondern in öffentliches Eigentum, in Museen zu überführen. In Helsinki tagten im August 1979 die Vertreter von Architekturmuseen aus aller Welt, um über gemeinsame Ausstellungen, aber auch über verschiedene Erfahrungen aus der Praxis zu beraten. Diese Konferenz war für KUNSTFORUM Anlass, die Rolle von Architekturmuseen einmal näher zu untersuchen, ihre besonderen Möglichkeiten zu dokumentieren und mit anderen Formen der Vermittlung von Architektur zu konfrontieren. Der vorliegende Band ist als Handbuch gedacht. Im ersten Teil werden bestimmte Formen der Architekturvermittlung und Aneignung theoretisch erörtert, der zweite Teil enthält Informationen zu den bereits vorhandenen Architekturmuseen.


Alle Beiträge aus dieser Ausgabe

Titelbeiträge

038-001-002.jpg -

Architekturmuseen / Architekturvermittlung

038-002-001.jpg -

Architektur als Exponat

Skizze zu einer Vorgeschichte des Architekturmuseums

038-003-003.jpg -

Sentimentale Modelle

Architektur und Erinnerung

für Daniel Spoerri

Architektursammlungen

038-005-001.jpg -

Ausstellungen über Architektur

Einige persönliche Anmerkungen

038-006-004.jpg -

Medien der Architekturvermittlung

038-007-002.jpg -

Die Erste Internationale Konferenz der Architekturmuseen

038-008-001.jpg -

Architekturmuseen

Vorbemerkung

038-009-001.jpg -

Belgien

038-010-005.jpg -

Bundesrepublik Deutschland und Berlin (West)

038-011-001.jpg -

Bundesrepublik Deutschland

038-012-002.jpg -

Dänemark

038-013-001.jpg -

Finnland

Frankreich

038-015-003.jpg -

Holland

Großbritannien

038-017-001.jpg -

Italien

038-018-001.jpg -

Jugoslawien

038-019-001.jpg -

Kanada

038-020-001.jpg -

Norwegen

038-022-001.jpg -

Schweden

038-021-002.jpg -

Polen

038-023-002.jpg -

Sowjetunion

038-024-001.jpg -

Ungarn

038-025-001.jpg -

USA

Titel

038-001-002.jpg -

Architekturmuseen / Architekturvermittlung

038-002-001.jpg -

Architektur als Exponat

Skizze zu einer Vorgeschichte des Architekturmuseums

038-003-003.jpg -

Sentimentale Modelle

Architektur und Erinnerung

für Daniel Spoerri

Architektursammlungen

038-005-001.jpg -

Ausstellungen über Architektur

Einige persönliche Anmerkungen

038-006-004.jpg -

Medien der Architekturvermittlung

038-007-002.jpg -

Die Erste Internationale Konferenz der Architekturmuseen

038-008-001.jpg -

Architekturmuseen

Vorbemerkung

038-009-001.jpg -

Belgien

038-010-005.jpg -

Bundesrepublik Deutschland und Berlin (West)

038-011-001.jpg -

Bundesrepublik Deutschland

038-012-002.jpg -

Dänemark

038-013-001.jpg -

Finnland

Frankreich

038-015-003.jpg -

Holland

Großbritannien

038-017-001.jpg -

Italien

038-018-001.jpg -

Jugoslawien

038-019-001.jpg -

Kanada

038-020-001.jpg -

Norwegen

038-022-001.jpg -

Schweden

038-021-002.jpg -

Polen

038-023-002.jpg -

Sowjetunion

038-024-001.jpg -

Ungarn

038-025-001.jpg -

USA

Gespräche mit Kunstvermittlern

Interviews zu kommenden und laufenden Ausstellungen

Kommentar

Einwürfe

In diesem Band

VENEDIG
BIENNALE