Museum Küppersmühle: Erweiterungsbau und K.F. Dahmen-Retrospektive

24. Juli 2017 · Museen & Institutionen
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Im Januar 2019 soll der Erweiterungsbau des Duisburger Museums Küppersmühle seinen Betrieb aufnehmen. Der Betreiber, die Stiftung für Kunst und Kultur e.V. in Bonn, hat das Architekturbüro Herzog und de Meuron mit der Planung eines Kopfbaues an dem rund 150 m langen Gebäudekomplex einer ehemaligen Mühle am Hafenkai beauftragt. Damit vergrößert sich die Ausstellungsfläche um 2.500 qm; für die Dachzone ist eine Aussichtsplattform vorgesehen. Der Museumsbestand umfasst die Sammlungen von Hans Grothe und des Ehepaares Sylvia und Ulrich Ströher mit 1.500 Werken von der Nachkriegskunst bis in die 1990er Jahre. Hans Grothe, studierter Ingenieur und Bauunternehmer, erzählte 2011 im „Kunstforum“-Interview mit Heinz-Norbert Jocks über seine Beziehung zu dem Architekturbüro, das jetzt den Neubau verantwortet: „Als wir uns das erste Mal in Basel trafen, ging Herzog mit mir eine Kunstkiste durch, und ich erklärte ihm, wie ich mir die Front vorstelle. Darauf sagte er, ich könnte direkt bei ihm anfangen, was mir sehr schmeichelte. Damals standen Herzog & de Meuron noch am Anfang ihrer großen Karriere…“ Im Altbau läuft derzeit bis zum 3. September eine Ausstellung von Erwin Wurm. Anschließend ist als nächste große Werkschau vom 22. September bis zum 5. November 2017 eine Retrospektive von Karl Fred Dahmen (1907-1981) zu sehen – der aus Stolberg/Rheinland gebürtige Künstler wäre in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden. Er zählt als Maler und Objektkünstler zu den wichtigsten Vertretern des deutschen Informel in der Nachkriegskunst. www.museum-kueppersmuehle.de

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