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Gespräche mit Kunstvermittlern · von Ronald Berg · S. 406 - 409
Gespräche mit Kunstvermittlern , 2008

Ronald Berg
Auf der Suche nach der Moderne im 21. Jahrhundert

Über seine Auffassung von der Moderne, die Rolle des Museums und seine transkulturellen Analogien als Ausstellungsmethode sprach Ronald Berg mit Markus Brüderlin im Januar 2008 in Wolfsburg und Berlin.

Markus Brüderlin ist seit Anfang 2006 Direktor des Kunstmuseums Wolfsburg. Zuvor war er von 1996 bis 2004 künstlerischer Leiter der Fondation Beyeler in Basel, wo er 1958 auch geboren wurde. Brüderlin studierte Kunstpädagogik, Philosophie und Germanistik in Wien und promotierte zum Thema „Abstrakte Kunst im 20. Jahrhundert“. In den achtziger Jahren arbeitete er als Kunstvermittler, Journalist und Autor unter anderem beim Falter in Wien. Für KUNSTFORUM war er als Gastherausgeber u.a. für die Bände “Postmoderne Seele und Geometrie”, 1987 und “Insel Austria”, 1989 verantwortlich.

Von 1994 bis 1996 war er Kunstkurator des österreichischen Bundesministers für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Außerdem gehört er zu den Gründern des Kunstraums Wien und der Zeitschrift Springer. Zu den von ihm betreuten Ausstellungen gehörten unter anderem AURA in der Wiener Secession (1994), und in der Fondation Beyeler Ornament und Abstraktion (2001), Anselm Kiefer. Die sieben HimmelsPaläste 1973-2001 (2001/02), Expressiv! (2003) sowie ArchiSkulptur (2004/06), die erste Ausstellung, die Brüderlin als Übernahme am Kunstmuseum Wolfburg verantwortete. Japan und der Westen. Die erfüllte Leere (Ende 2007/Anfang 2008 in Wolfsburg) ist die Fortsetzung seiner Reihe zur Archäologie der Moderne, die er bereits in Basel begonnen hatte. Die Quellen der Moderne, die Brüderlin in der ornamentalen Kunst des Islams, in der Architektur oder in der minimalistischen Formauffassung der Japaner sieht, dienen dazu,…


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