Ausstellungen: Düsseldorf · S. 239
Ausstellungen: Düsseldorf , 1987

Maria Kreutzer

SLALOM-Salon am Burgplatz

Ein künstlerisches Projekt
März-September 1987

»SLALOM-Salon am Burgplatz« war augenscheinlich eine Galerie, zentral in Düsseldorf gelegen, die während der kurzen Zeit ihres Bestehens in äußerst schnellem Wechsel ein hochinteressantes, unkonventionelles Programm anbot. Geführt wurde sie von Ursula Watolla. Tatsächlich machten hier HEIKE PALLANCA und WOLFGANG ROBBE ein halbes Jahr lang ein Spiel in 12 Akten. Finanziert wurde es im Rahmen der Künstlerförderung von der Stadt Düsseldorf und dem Sekretariat für gemeinsame Kulturarbeit Wuppertal. Als Initiatoren hüllten sich die Künstler bis zum Schluß in Anonymität, obwohl sie im Rahmen des Ausstellungsprogramms im 10. Akt (»HAUS WAENDE-Memory«) ihre Namen ebenso wie die der anderen beteiligten Künstler angaben (hiermit verwiesen sie auf frühere Aktivitäten des HAUS WAENDE, wo Künstler und Ausstellungsmacher konzeptionell und real zusammentreffen; siehe Heinz Thiel: »Unser größtes Kapital steht in keiner Galerie Aspekte der Künstlerszene Düsseldorf in den 80er Jahren«, S. 5458, Kunstforum Bd. 76, 1984 und Christoph Schreier »Was heißt hier Kunst, was heißt Museum? Das ‚Haus Waende‘ im Alten Museum Mönchengladbach« Edition 1985)

1. Akt: Peter Josef Abels: Der heutige Tag

Über einem 50er-Jahre-Sofa schiebt sich eine Bildtafel durch einen Motor angetrieben auf der steht: »Ich hatte mir den Tag heute ganz anders vorgestellt«. Gegenüber ein Schriftbild mit dem Text: »Ich kann es nicht ertragen, ziellos zu sein«. Im Grau in Grau gestrichenen zweiten, leeren Raum steht ein zurückgelassener Staubsauger auf einem grauen Teppichboden.

2. Akt: Stephan Sachs: Oase

Vier 16mm-Projektoren mit Endlosschleifen, auf dem Boden aufgestellt, projizieren einen Springbrunnen auf alle vier Wände in wechselnden Farben. Im Durchgang zum zweiten…

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