Band 69
Über den Genius Loci
Aus der Beobachtung des „offensichtlichen kulturellen Defizits der städtischen Umwelt moderner Industriegesellschaften" entwickelte KUNSTFORUM dieses Themenheft, das neben kulturkritischen Aspekten auch psychosoziale und ökologische Kriterien in die Diskussion ...
Aus der Beobachtung des „offensichtlichen kulturellen Defizits der städtischen Umwelt moderner Industriegesellschaften" entwickelte KUNSTFORUM dieses Themenheft, das neben kulturkritischen Aspekten auch psychosoziale und ökologische Kriterien in die Diskussion einbinden will. Architektonische Räume, die den menschlichen Grundbedürfnissen nicht mehr entsprechen, werden mit traditionellen Formen oder "lebendigen Enklaven außereuropäischer Bauauffassungen" konfrontiert. Weiterhin finden Aspekte wie Architektur und Umgang mit Naturelementen, der Zusammenhang mit Bewegungsabläufen und archetypische Gestaltungsformen Eingang in die zahlreichen Essays. Der Herausgeber, Jan Pieper, ist Professor für Architekturtheorie und Baugeschichte an der Aachener Fachhochschule. Zum Thema siehe auch „Res publica“ (Band 81, 1985).
Alle Beiträge aus dieser Ausgabe
Titelbeiträge

Über Typus und Ort
Protokoll eines Gespräches mit Oswald Matthias Ungers

Über den Genius Loci
Architektonische Gestaltungen einer antik-römischen Idee

Gärten der Erinnerung
Im Sacro Bosco von Bomarzo

Fragmentierte Stadtlandschaften
Berlin 1964: Großstadterfahrung versus Architekturstudium

Die angenommene Identität
Antikenkonstruktion in der Havellandschaft des Berliner Klassizismus

Polarforschungsinstitut in Bremerhaven
Architekt: Oswald Matthias Ungers

Ego und Genius Loci
Annäherung beim Bauen

Ortsbestimmung aus der Archiktektur
Zum Werk von Rolf Link


























