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Titel: Lebenskunstwerke · von Paolo Bianchi · S. 258 - 259
Titel: Lebenskunstwerke , 1998

EDITH ALMHOFER (geboren 1957 in Linz), Studium der Kunstgeschichte und Archäologie an der Universität Wien, 1983 Promotion zum Dr. phil., seither als freie Autorin und Kuratorin tätig. 1985-86 freie Mitarbeiterin bei der „Presse“, 1986 Autorin von „Performance-Art: Die Kunst zu leben“, Böhlau Verlag, Wien; 1988 Ko-Organisatorin der Ausstellung „Das gläserne U-Boot“, Tabakfabrik Krems (zusammen mit Lore Louis und Ulli Lindmayr); 1992 Lektorin am Institut für Theaterwissenschaft, Uni Wien; 1995: „fern.art – fotografische Obsessionen“, Ausstellungskatalog Fluss (Niederösterreichische Fotoinitiative), seit 1994 arbeitend am Buchprojekt „Schöpfungsmythos Kunst. Ganzheitliche Konzepte künstlerischer Produktivität“, erscheint im September 1998. Lebt und arbeitet in Gumpoldskirchen, Österreich.

PAOLO BIANCHI (geboren 1960), Kulturpublizist, Kunstkritiker und freier Ausstellungsmacher (zuletzt mit Sabine Folie: Atlas Mapping. Künstler als Kartographen – Kartographie als Kultur, Linz/Bregenz 1997/98). Gastkurator am OK Centrum für Gegenwartskunst, Linz. Gastherausgeber folgender KUNSTFORUM-Bände: Bild und Seele, 1989; Künstler-Paare, 1990; Outside USA, 1991; Weltkunst – Globalkultur, 1992; Afrika, 1994; Art & Pop & Crossover, und: Cool Club Cultures, beide 1996; Ästhetik des Reisens, und: Atlas der Künstlerreisen, beide 1997. Aktuell: Lebenskunstwerke (LKW), und in Vorbereitung: Lebenskunst als Real Life. Lebt in Baden bei Zürich.

ALEXANDER BRAUN (geboren 1966), Studium der Kunstgeschichte und Philosophie in Bochum und Berlin. 1996 Promotion. Lebt als freischaffender Künstler in Dortmund. Ausstellungen (mit Katalog) u. a.: Wiener Secession 1996, Künstlerwerkstatt Lothringer Strasse, München 1997, Galerie Oliver Schweden, München 1998.

BORIS GROYS (geboren 1947 in Berlin-Ost), Studium der Philosophie und Mathematik an der Universität Leningrad. 1981 Ausreise aus der UdSSR und Einreise in die Bundesrepublik Deutschland. 1988-1994 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Philosophischen Seminar der Universität Münster. 1992 Promition in Philosophie. Seit 1994 Professor für Philosophie und Ästhetik an der Hochschule für Gestaltung, Zentrum für Kunst und Medientechnologie, Karlsruhe. Publikationen (Auswahl): Gesamtkunstwerk Stalin, München 1988; Die Kunst des Fliehens, München 1991 (mit I. Kabakov); Über das Neue. Versuch einer Kulturökonomie, München 1992; Die Erfindung Russlands, München 1995; Logik der Sammlung, München 1997; Kunst-Kommentare, Wien 1997. Lebt in Köln. – Bei seinem Aufsatz über Gia Edzgveradze handelt es sich um einen Nachdruck aus dem Band „Kunst-Kommentare“, Passagen Verlag, Wien 1997. Mit freundlicher Genehmigung des Verlags und des Autors.

MARION LÖHNDORF (geboren 1965), Studium der Komparatistik, Germanistik und Kunstgeschichte in Bonn. Magisterabschluss. Seit Beginn des Studiums freie Mitarbeit bei einem Stadtmagazin und bei der Tagespresse mit Schwerpunkt Theater. Danach Hispitanzen bei der „Frankfurter Rundschau“ und im Feuilleton von „FAZ“ und „taz“. Seit 1993 als freie Journalistin tätig: im wesentlichen Film- und Literaturkritiken für die „FAZ“, Literatur- und Theaterberichte für die „Neue Zürcher Zeitung“, seit 1995 Mitarbeit bei „epd Film“, einer Fachzeitschrift für Film. Lebt und arbeitet in Bonn. – Bei ihrem Aufsatz über Christoph Schlingensief handelt es sich um einen Nachdruck aus: „Neue Zürcher Zeitung“, 18. August 1997, Nr. 189, S. 16. Mit freundlicher Genehmigung der Zeitung und der Autorin.

ULRICH LOOCK (geboren 1953 in Braunschweig), 1985 bis 1997 Direktor Kunsthalle Bern, seit 1997 Direktor Kunstmuseum Luzern. – Bei seinem Gespräch mit Gregor Schneider handelt es sich um einen gekürzten und leicht geänderten Nachdruck aus dem Ausstellungskatalog „Gregor Schneider“, Kunsthalle Bern, 1996. Mit freundlicher Genehmigung der Kunsthalle Bern, des Autors und des Künstlers. Das Textzitat „Der Mythos der Junggesellenmaschine“ von Loock stammt aus: Gregor Schneider. Totes Haus ur 1985-1997, Ausstellungskatalog Portikus Frankfurt; Galeria Foksal, Warszawa; Städtisches Museum Abteiberg, Mönchengladbach 1997.

SEBASTIAN LÓPEZ, lebt als Kunsthistoriker und Kurator in Amsterdam. Er unterrichtet Theorie und Geschichte moderner Kunst an Universitäten in New York und Amsterdam sowie an den Kunstschulen von Eschede, Arnheim und Rotterdam. Er ist Autor von „Artistic Tendencies in the 70’s“ und „On Postmodernity“. Er schreibt für verschiedene europäische Kunstzeitschriften, etwa „Lapiz“ (Spanien) und „Third Text“ (London). Er hat zahlreiche Ausstellungen organisiert, darunter „Talking Back to Media“ und „In de band van de band“, Stedelijk Museum, Amsterdam; „Van Doesburg-Torre Garcia“, ICA, Amsterdam, „Standplaats“, Rijkmuseum Twenthe, Enschede und „Double Dutch“, Tilburg. Seit letztem Jahr ist er künstlerischer Direktor der Gate Foundation in Amsterdam und Gastdozent am Institut für Kunstgeschichte der Universität Leiden.

KARI-ANNE MEY (geboren 1959 in Kopenhagen), norwegisch-holländischer Abstammung, seit 32 Jahren in Zürich wohnhaft. Studium von Englisch und Ethnologie an der Universität Zürich. Lizentiatsarbeit zu feministischer Science-Fiction, Arbeiten zu Comics, Schwerpunkte in der Ethnologie: Geschlechterbeziehungen, Ethnologie der eigenen Gesellschaft, Film. Während des Studiums Konzertveranstalterin. Kulturredaktorin in einem alternativen Lokalradio (LoRa). Verantwortliche für thematische Veranstaltungsreihen im Kulturzentrum Rote Fabrik. Journalistin. Leidenschaften: Rockmusik, Electronica, Populärkultur, Gitarrespielen, Fahrradfahren, Katzen. Lebt in Zürich. – Bei ihrem Aufsatz über die Zentralstrasse in Zürich handelt es sich um einen leicht geänderten und gekürzten Nachdruck aus dem Buch: Zentralstrasse, Edition Patrick Frey, Zürich 1997. Mit freundlicher Genehmigung des Verlags und der Autorin.

ANTONINO ORLANDO (geboren 1946 in Zürich), Germanist, Kulturjournalist, Redakteur, Gymnasiallehrer, Vortragender. Promotion bei Emil Staiger über Lessings „Minna von Barnhelm“. 1988-95 Chefredakteur der Schweizer Kulturzeitschrift „Turicum“. Heute zuständig für Publizistik im Lilienberg Unternehmerforum in Ermatingen (Kanton Thurgau/Schweiz). Lebt in Zürich. – Bei seinem Gespräch mit der Künstlerin Maria Dundakova handelt es sich um einen Nachdruck aus der Zeitschrift „Turicum“, Nr. 6, Dezember 1993/Januar 1994. Mit freundlicher Genehmigung des Autors und der Künstlerin.

MARION PIFFER-DAMIANI (geboren 1963 in Brixen), Kunsthistorikerin, Ausstellungskuratorin, seit 1989 Leiterin der AR/GE KUNST – Galerie Museum in Bozen. Gemeinsame Projekte mit dem von ihr porträtierten Hans Knapp:

Ausstellung „Hans Knapp. Projekt Tholos“, AR/GE KUNST, Bozen 1993;

Tagung und Publikation (Hrsg.) „It is dangerous to lean out. Weitergehen und Mitnehmen in alter und neuer Kunst“, mit Beiträgen von Hans Knapp, Hubert Matt, Martina Sitt/Stefan Gronert, Carl Aigner, Cusanus Akademie, Brixen 1994, Dokumentation erschienen in der Distel-Editon, Bozen 1995; Symposion „Genauigkeit und Seele. Ästhetik zwischen Sehen, Wissen, Fühlen“, AR/GE KUNST, Bozen 1995, mit Beiträgen von Carl Aigner, Paolo Bozzi, Manlio Brusatin, Arno Gisinger, Karlheinz Lüdeking, Albert Mayr, Eva Meyer, Andrè Reifenrath, Oliver Scholz.

ARNO RITTER (geboren 1965 in Wien), Studium der Publizistik, Geschichte und Philosophie in Wien. Mitarbeit am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien. Gründungsmitglied und Redakteur der Zeitschrift „Photographie und Gesellschaft. Zeitschrift für photographische Imagologie“ (wurde eingestellt). 1992-94 Sekretär der Österreichischen Gesellschaft für Architektur in Wien, seit 1995 Leiter des Architekturforum Tirol in Innsbruck. Kurator und Ausstellungsmacher, sowie freier Kulturpublizist: „Cornelius Kolig: Das Paradies“, Kunsthaus Bregenz/Hatje Verlag 1994; „Hans Peter Wörndl: GucklHupf“, Kunsthaus Bregenz/Hatje Verlag 1995. Veröffentlichungen im Bereich Photographie, Kunst und Architektur in Katalogen, Büchern und Zeitschriften wie „Architektur und Bauforum“, „Architektur Aktuell“, „Bauwelt“ u. a. m. – Bei seinem Aufsatz über das Paradies von Cornelius Kolig handelt es sich um einen stark gekürzten Nachdruck aus dem oben erwähnten Buch. Mit freundlicher Genehmigung des Kunsthauses Bregenz und des Autors.

WILHELM SCHMID (geboren 1953 in Billenhausen), Studium der Philosophie und Geschichte in Berlin (FU), Paris (Sorbonne) und Tübingen. In Tübingen 1991 Promotion mit einer Arbeit über Lebenskunst bei Foucault. In Erfurt 1997 Habilitation mit einer Grundlegung zu einer Philosophie der Lebenskunst. Seit 1992 DAAD-Kurzzeitdozenturen für Philosophie an der Universität Riga/Lettland. Ständiger freier Mitarbeiter von „Letra Internacional“ in Madrid. „Correspondant“ des Collège International in Paris. Publikationen (Auswahl): Auf der Suche nach einer neuen Lebenskunst. Die Frage nach dem Grund und die Neubegründung der Ethik bei Foucault, Frankfurt/M. (Suhrkamp) 1991, 2. Aufl. 1992. Philosophie als Lebenskunst. Eine Grundlegung, Frankfurt/M. (Suhrkamp) 1998. Lebt seit 1980 in Berlin.

CLAUDIA SPINELLI (geboren 1964), Studium der Kunstgeschichte, Ethnologie und Geschichte in Basel. Freie Kunstkritikerin und Kuratorin. 1996-1998 Leiterin des Projektraums Kleines Helmhaus, Zürich, wo sie unter anderem Ausstellungen mit jungen Künstlern wie Lori Hersberger, Costa Vece oder Susann Walder kuratierte. Seit 1998 Leiterin des Kunstvereins Galerie Walcheturm in Zürich. Zahlreiche Publikationen, Essays und Interviews zur aktuellen künstlerischen Tendenzen. – Bei ihrem Aufsatz über Susann Walder handelt es sich um einen Nachdruck aus: „Hip“, Ausstellungskatalog Museum für Gegenwartskunst, Zürich 1987. Mit freundlicher Genehmigung des Museums und der Autorin.

AXEL STEIN (geboren 1950), Studium der Kunstgeschichte und Archäologie in Brüssel. Tätigkeit als Forscher und Kurator am Museo de Bellas Artes in Caracas, Venezuela. Direktor der Sala Mendoza, einem angesehenen Ort für zeitgenössische Kunst in Venezuela. Aktuell repräsentiert Stein Sotheby’s in Venezuela. Regelmässige Mitarbeit an Zeitungen wie „El Nacional“, „El Universal“ und Zeitschriften wie „Estilo de Caracas“. – Sein Originalbeitrag wurde von Xaver Remsing, Linz, aus dem Spanischen übersetzt.

BRUCE STERLING (geboren 1954), Autor, Journalist, Redakteur und Kritiker. Verfasser von sechs Science-Fiction-Geschichten, etwa „The Difference Engine“ (1990; zusammen mit William Gibson) und zuletzt „Holy Fire“ (1996), sowie von zwei Bänden mit Kurzgeschichten: „Crystal Express“ (1989) und „Globalhead“ (1992). Herausgeber der Anthologie „Mirrorshades“, das definitive Dokument der Cyperpunk-Bewegung. Autor des Buches „The Hacker Crackdown. Law and Disorder on the Electronic Frontier“ (1992; im Internet abrufbar). Er schreibt regelmässig Kolumnen über Popular Science und Literaturkritik für „The Magazine of Fantasy and Science Fiction“, „Interzone“ und „Science Fiction Eye“. Er lebt in Austin, Texas, mit seiner Frau und zwei Töchtern. E-Mail: bruces@well.com – Bei seinem Aufsatz über das Burning Man Festival handelt es sich um einen Nachdruck aus: „Wired“ (San Francisco), November 1996, S. 196 ff. Mit freundlicher Genehmigung des Autors. Übersetzung: Regina von Beckerath, München.

GERNOT TSCHERTEU (geboren 1965), Mediensoziologe und Mediendesigner. Hauptinteresse gilt der Erforschung und Gestaltung von Gruppenkommunikation in den Neuen Medien. Halbjähriger Arbeitsaufenthalt bei der Künstlergruppe Calc in Navia/Spanien. Zuletzt Mitarbeit bei „Web4Groups.at“, an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. E-Mail: tschert@oeaw.ac.at

BARBARA VILLIGER HEILIG (geboren 1959 in Zürich), Schulen daselbst, Matur. Musikstudium an der Musikhochschule in Freiburg i.Br. (abgebrochen), Romanistikstudium an den Universitäten Zürich und Pavia (Italien); Dissertation über Tommaso Landolfi. Unterricht an Gymnasien und an der Uni Zürich. Lektorin im Arche-Verlag, Zürich. Einjähriger Rom-Aufenthalt (Istituto Svizzero di Roma). Seit 1990 NZZ-Feuilleton-Redaktorin mit Schwerpunkt Sprechtheater und Romanistische Literaturen. – Bei ihrem Aufsatz über Robert Wilson und das Watermill Center handelt es sich um einen gekürzten Nachdruck aus: „Neue Zürcher Zeitung“, 18./19. November 1995, Nr. 269, S. 77 ff. Mit freundlicher Genehmigung der Autorin.

GRAY WATSON (geboren 1948), Studium der Philosophie, Politikwissenschaft und Ökonomie, und dann der Kunstgeschichte. Autor und Dozent. Er war Redakteur der Zeitschrift „Performance“ und hat Beiträge für zahlreiche Zeitschriften verfasst. Heute ist er Senior Lecturer in Kunstgeschichte und Contextual Studies an der Wimbledon School of Art, London. Er lebt in London. – Bei seinem Aufsatz über Derek Jarman handelt es sich um einen gekürzten Nachdruck aus: „Derek Jarman: A Portrait. Artist, Fim-maker, Designer“, Thames and Hudson, London 1996. Mit freundlicher Genehmigung des Verlags und des Autors. Übersetzung: Regina von Beckerath.