Biennalen: Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg · von Heinz-Norbert Jocks · S. 324
Biennalen: Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg , 2017

Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg
09.09. – 05.11.2017

1. Biennale für aktuelle Fotografie

Farewell Photography Was war und was ist die Fotografie heute?
Ein Gespräch mit dem Kurator Florian Ebner von Heinz-Norbert Jocks

Die international beachtete Biennale für aktuelle Fotografie, die seit 2005 alle zwei Jahre in der Metropolregion Rhein-Neckar stattfindet, hat sich aus Deutschlands größtem kuratierten Fotofestival entwickelt. In diesem Jahr trägt dieses zum ersten Mal den verdienten Titel „Biennale“. Einzigartig an ihr ist die Verbindung verschiedener Ausstellungshäuser in Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg. Ursprünglich hervorgegangen ist das Festival aus den Fototagen Herten, die von 1991 bis 2001 sechs Mal vom BildForum e.V. in Herten organisiert wurden. Im Jahre 2005 war das Festival, noch als 7. Internationale Fototage Mannheim/Ludwigshafen, zum ersten Mal in der Rhein-Neckar-Reg zuhause. Zu den Themenbereichen „Contemporary American Photography“ und „Die Kunst Deutsche(r) zu sein“ wurden zahlreiche Ausstellungen in der Kunsthalle Mannheim, dem Wilhelm-Hack-Museum, in den Kunstvereinen und diversen Galerien konzipiert. Zu den namhaften Künstlern, die eingeladen wurden, gehörten Isolde Ohbaum, Lary Fink, Gerhard Vomwald, Horst Hamann, Klaus Staeck und Alex Webb. Von 2007 bis 2016 hieß die Biennale Fotofestival Mannheim Ludwigshafen Heidelberg. Seitdem dienen ihr die Mannheimer Kunsthalle, das Zephyr, das Wilhelm-Hack-Museum, die Kunstvereine in Ludwigshafen und Heidelberg, die Sammlung Prinzhorn und die halle02 in Heidelberg, inzwischen nicht mehr dabei, als Austragungsorte. 2013 gesellte sich noch die Stadtgalerie dazu, deren Nachfolge-Galerie Port25 seit 2015 eine Ausstellung beherbergt.

2013 gelang es, die international renommierte Fotoagentur Magnum als Kooperationspartner zu gewinnen. Mit der Folge, dass die Besucherzahlen nach oben…




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