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Messen: Rotterdam · von Thomas W. Kuhn · S. 366 - 369
Messen: Rotterdam , 2012

13. Art Rotterdam

8.2.-12.2.2012
von Thomas W. Kuhn

In Rotterdam wird das Geld verdient, aber in Amsterdam wird es ausgegeben.” Mit dieser Formel brachte ein niederländischer Kunstsammler und Besucher der Art Rotterdam die allgemeine Dynamik von Wirtschaft und Konsum in den Niederlanden auf den Punkt. Für die Kunst gilt diese Formel aber nur bedingt, denn wer in den Niederlanden am Kauf zeitgenössischer Kunst interessiert ist, kommt an Rotterdam nicht vorbei.

Seit 1999 unter der Leitung von Fons Hof hat sich die Rotterdamer Messe mehr und mehr internationalisiert und ist inzwischen die wichtigste Plattform für zeitgenössische Kunst im BeNeLux neben der Art Brussels. Mit 12.500 Besuchern in diesem Jahr zählte man dabei etwa halb so viele Besucher wie in der belgischen Hauptstadt 2011. Zirka 55 Prozent der 77 Galerien kam aus dem Ausland, die hier vor allem auf niederländische, aber zunehmend auch belgische Sammler trafen. Darunter fanden sich Wilfried und Yannicke Cooreman, Robert und Renée Drake, sowie Filiep und Mimi Libeert. Aus Kopenhagen begrüßte man den Sammler Leif Djurhuus. Und auch aus dem nahe gelegenen Rheinland konnte die Messe Sammler locken, wie Stephan Oehmen aus Hilden. Außer Kuratoren aus den Niederlanden und Belgien entdeckte man auch die in Düsseldorf lebende Sabine Maria Schmidt (*1968) unter den Besuchern.

Während die Messe noch auf eine Steigerung der Besucherzahlen hofft, plant Fons Hof keine räumliche Ausweitung. Stattdessen begrüßt der Messedirektor im Gespräch die neuen Nebenmessen, die sich in diesem Jahr fußläufig zur Art Rotterdam etabliert haben. Dazu gehörten die RAW ART FAIR mit über 50 Teilnehmern und die…


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