Gespräche mit Kunstvermittlern · von Heinz-Norbert Jocks · S. 430
Gespräche mit Kunstvermittlern , 2004

DER STAND DER MEDIENKUNST

HEINZ-NORBERTT JOCKS IM GESPRÄCH MIT DEN HARTWARE-INITIATOREN
IRIS DRESSLER UND HANS D. CHRIST
ÜBER MEDIENKUNST IN DORTMUND

1996 gegründet, hat sich der hartware medien kunstverein mittlerweile zu einem wichtigen „Knotenpunkt“ der Medienkunst entwickelt. Gegründet wurde er von Iris Dressler und Hans D. Christ, die für ihre kuratorische Tätigkeit in Dortmund und die Ausstellung games. Computerspiele von KünstlerInnen im vergangenen Jahr durch die deutsche Sektion der AICA ausgezeichnet wurden. Seit Oktober 2003 nutzt hartware die 2200qm große PhoenixHalle, das ehemalige Reserveteillager auf Phoenix West als Ausstellungshalle. Iris Dressler, 1966 in Neuss geboren, studierte Kunstgeschichte und ist wie ihr Kollege Hans D. Christ, geboren 1963 in Dortmund, als Kurator für Medienkunst am Museum am Ostwall tätig. Gemeinsam werden beide ab 2005 den Württembergischen Kunstverein in Stuttgart leiten. Heinz-Norbert Jocks nahm ihre gemeinsam kuratierte Ausstellung So wie die Dinge liegen zum Anlass für ein Gespräch über Medienkunst heute.

Heinz-Norbert Jocks: Wie kam es überhaupt zur Gründung von hartware?

Iris Dressler: 1994 begann ich als Geschäftsführerin des Dortmunder Künstlerhauses zu arbeiten. Hans D. Christ, der dort zu dieser Zeit sein Atelier hatte, war neben seiner künstlerischen Arbeit auch schon mit der Organisation von Ausstellungen beschäftigt.

Hans D. Christ: Unter anderem hatte ich 1993 das Projekt Standorte. Akademie auf Zeit geleitet, in dessen Rahmen Magdalena Jetelová und Fabrizio Plessi einen Workshop mit 40 KunststudentInnen aus NRW durchführten. Dieser Workshop, übrigens zum Strukturwandel im Ruhrgebiet, war so etwas wie eine temporäre „Akademie“. Samt Ausstellung fand er in der leerstehenden Zeche Minister Stein in Dortmund-Eving statt.

ID: Gleich…

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