documenta fifteen: Gespräche
Jimmie Durham & A stick in the Forest by the Side of the Road
Die inhärente Verbundenheit der Geschmäcker
Jimmie Durham (1940–2021), Künstler, Dichter und Schriftsteller, engagierte sich in den frühen 1960er Jahren in der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung und in den 1970er Jahren als Mitbegründer und Vorsitzender des International Indian Treaty Council bei der UNO. Dort führten seine und die Arbeit anderer Mitwirkender zur Deklaration der Rechte Indigener Völker.
Dort führten seine und die Arbeit anderer Mitwirkender zur Deklaration der Rechte Indigener Völker.
International bekannt wurde er in den 1980er Jahren mit Skulpturen aus Stein, Holzschnitzereien, Tierschädeln und -knochen, eine ironische Anspielung auf eurozentrische Vorstellungen von „indianischer Kunst“. Das Kollektiv Jimmie Durham & A Stick in the Forest by the Side of the Road beruht auf Durhams Idee, Künstler*innen für einen Beitrag zur documenta als Gemeinschaft on the road zu versammeln.
Heinz-Norbert Jocks: Wie kam es zu der Kooperation mit Jimmie Durham?
JD & A Stick: Die Idee, Künstler zu versammeln, die eine Gemeinschaft auf der Straße bilden und mit ihm gemeinsam etwas machen, stammt von Jimmie. Er erwartete nicht, dass wir, Bev Koski, Elisa Strinna, Hamza Badran, Iain Chambers, Joen Vedel, Jone Kvie, Maria Thereza Alves und Wilma Lukatsch, die „ferne“ Freunde sind, ein einziges Werk oder Thema erarbeiten.
Stattdessen tauschten wir Wissen, Einfühlungsvermögen und Humor aus und ließen offen, ob sich unsere Beiträge miteinander verflechten. Wir zeigen Werke und organisieren Veranstaltungen wie Filmvorführungen, Workshops und Vorträge, die während der 100 Tage in monatlichen Abständen in Publikationen herausgegeben und anschließend…
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