Tempelhofer Feld Berlin: Bürgerbeteiligung

30. Juli 2015 · Kulturpolitik
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Vor einem Jahr begann in Berlin ein Bürgerbeteiligungsverfahren zur Aufstellung eines „Pflege- und Entwicklungsplans“ für das 300 ha große Tempelhofer Feld. Das Verfahren moderiert der Geschäftsführer des Naturschutzbundes BUND, Tilmann Heuser. Rund 800 Ideen brachten die Bürger bislang ein: Inszenierungen mit künstlichen Seen, wie sie professionelle Landschaftsplaner vorschlugen, lehnen die Bürger jedenfalls mehrheitlich ab. Stattdessen streiten sich nun Sportvereine und unorganisierte Hobbysportler, ob und wie ein Teil des Geländes in Sportflächen parzelliert werden könnte. Das durch einen Volksentscheid verabschiedete Gesetz für die Neuordnung des ehemaligen Militär- und Flugplatz-Areals sieht jedenfalls keine Sportstätten mit „Käfigen“ vor – das Tempelhofer Feld soll stattdessen für jedermann frei zugänglich bleiben. Die Mehrheit wünscht sich, dass das Feld auch sonst weitgehend so bleibt, wie es jetzt ist. Vor allem, so Moderator Heuser, soll hier aus Gründen des Nagturschutzmanagements „kein wilder Alkoholausschank“ und „keine Partymeile“ zugelassen werden. Forum für die Bürgerbeteiligung sind „Werkstätten“, deren Ergebnisse ab August 2015 in einer Ausstellung in der „Beteiligungsbox“ am Columbadamm eingesehen werden können. Im Oktober 2015 starten in der nächsten Phase „Feld-Dialoge“ als Vor-Ort-Diskussionen zu verschiedenen Themen.

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