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Nachrichtenforum: Galerien & Auktionshäuser · von Jürgen Raap · S. 20 - 21
Nachrichtenforum: Galerien & Auktionshäuser , 2004

Die Interessengemeinschaft Kölner Galerien (Koordinator: Thomas Querengässer) schloss eine Kooperationsvereinbarung mit dem Kölnischen Stadtmuseum: Fünf Jahre lang darf die IG jeweils im Herbst eine Woche lang ihre Leistungsschau „Querblick“ im Museum zeigen. Im Oktober 2003 hatten 30 Galerien an dieser Veranstaltung teilgenommen. Als nächstes organisiert die IG im März 2004 die Kölner Galeriennacht unter dem Motto: „Kunst muss sein.“

„Christie’s“meldet für das erste Halbjahr 2003 eine Gesamtzuschlagssumme in Höhe von 883 Millionen Dollar (Vorjahr: 929 Mill. Dollar). Für das zweite Halbjahr lagen bei Redaktionsschluss noch keine Zahlen vor, doch hier dürfte das Ergebnis besser sein durch die Erlöse einer Auktion in Hongkong, die man wegen der SARS-Epidemie auf den Juli verschieben musste. Die besten Umsätze erzielte die europäische Abteilung.

Bei Sotheby’s sank im zweiten Halbjahr die Zuschlagssumme auf 781 Mill. Dollar – im Vorjahr waren es hingegen noch 874 Mill. Dollar gewesen. Durch erhöhte Provisionen konnte man diesen Rückgang jedoch ein wenig abmildern. Für das erste Halbjahr 2003 meldet Sotheby’s einen Umsatz von 166,7 Mill, Dollar (Vorjahreszeitraum 172,48 Mill. Dollar). Das bedeutet in der Bilanzsumme einen Verlust von 13,42 Millionen Dollar. Top-Werte erzielten die Sotheby’s -Auktionen mit einem Renoir-Bild, das der amerikanische Casino-Besitzer Steve Wynn für 23,5 Mill. Dollar ersteigerte, und mit einem Schiele-Werk für 21,1 Mill. Dollar.

Rund 800 Gemälde, Zeichnungen und Druckgrafiken der Klassischen Moderne kamen bei den Herbstauktionen des Berliner Kunsthauses Bassenge unter den Hammer. Das teuerste Objekt war ein Ölbild „Der Vogelmensch und andere“ von Ernst Wilhelm Nay (1945) für 75.000 Euro. Eine Mappe von George…

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