Nachrichtenforum: Personalien , 2004

Prof. Julian Nida-Rümelin , ehemaliger Münchener Kulturreferent und Kulturstaatsminister des Bundes in Berlin, bekam einen Wechsel von der Universität Göttingen an die Uni München angeboten, wo er einen Lehrstuhl für Politische Theorie der Gegenwart übernehmen soll.

Hans Hollein , Wiener Architekt, wurde zum Offizier der französischen Ehrenlegion ernannt.

Christian Boros , Inhaber einer Wuppertaler Werbeagentur, wird seine Sammlung an zeitgenössischer Kunst künftig in Berlin präsentieren. Dort will er einen ehemaligen Weltkriegsbunker herrichten, der zu DDR-Zeiten als Lager für Zitrusfrüchte diente. Seinen Wohn- und Firmensitz behält Boros weiterhin im Bergischen Land.

Leonie Baumann (Berlin) löst Heiner Schepers im Vorsitz der „Arbeitsgemeinschaft deutscher Kunstvereine“ (AdKV) ab. Ebenfalls im Vorstand vertreten sind Angelika Stepken (Karlsruhe) und Mathias Lindner (Chemnitz).

Bansky , 29-jähriger Londoner Graffiti-Künstler, verkleidete sich als Rentner und hing eines seiner Werke in der Londoner Tate Gallery auf, weil er glaubt, seine Kunst sei gut genug für diesen noblen Ort. Nach Angaben seines Agenten lohnte sich der freche PR-Gag finanziell: Die Kopie des dort aufgehängten Werkes erreichte angeblich einen Preis von 15.000 Pfund.

Damian Hirst, britischer Künstler, hat über seinen Galeristen Jay Jopling zwölf seiner Arbeiten von Charles Saatchi für eine nicht genannte Summe zurückgekauft. Die Zeitung „The Guardian“ meldete, Hirst sei über die Präsentation seiner Werke in den Räumen der Saatchi Gallery „wie in einem Kaninchenbau“ verärgert.

Prof. Jörg Immendorff , gegen den die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft wegen Verdachts auf Verstoss gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt, ist vom NRW-Wissenschaftsministerium bis zur gerichtlichen Klärung der Vorwürfe von seiner Lehrtätigkeit…

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