Krach um Ausstellungsplakat

12. Mai 2016 · Kulturpolitik
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Als die Ausstellung „Homosexualität_en“ 2015 in Berlin im Deutschen Historischen Museum und im Schwulen Museum gezeigt wurde, warb man im öffentlichen Raum der Stadt mit einem Plakat, das Heather Cassils leicht bekleidet zeigt. Der/die Transgender-Künstler(in) zeigt sich nach sechsmonatigem Krafttraining in einer typischen Pose, wie sie in der Werbegrafik geläufig ist. Als die Ausstellung kürzlich nach Münster wanderte, wo sie im Landesmuseum noch bis zum 4. September 2016 läuft, wollte die Deutsche Bahn nicht mit diesem Plakat werben: als „sexualisiertes“ Bild widerspräche es den Kriterien des Deutschen Werberates, so die Begründung. Als es daraufhin von verschiedenen Seiten Kritik hagelte, lenkte die Deutsche Bahn nach einem Gespräch mit den Museumsleuten schließlich ein: jetzt darf das Motiv doch in den Bahnhöfen an den Plakatwänden aufgehängt werden.

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