Vom Wert der Kunst…

11. März 2016 · Preview
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Der Düsseldorfer Kunstraum „Weltkunstzimmer“ zeigt vom 30. April bis zum 19. Juni 2016 die Ausstellung „Vom Wert der Kunst als Wert der Arbeit“. Zum „Tag der Arbeit“ am 1. Mai stehen bei den Kundgebungen üblicherweise die Interessen der Gewerkschaften im Vordergrund, doch nun gilt es auch, die Zusammenhänge von „Kunst und Arbeit“ zu beleuchten. Dabei geht es eben nicht um die grafische Gestaltung von Propagandaplakaten zum „Kampftag der Arbeiterkalsse“, wie man den Maifeiertag früher im „real existierenden Sozialismus“ nannte, sondern um die Frage: „Wie werden künstlerische Arbeit oder ihre Wertschätzung aktuell ins Bild gerückt?“ Rekorderlöse auf Kunstauktionen in Millionenhöhe machen regelmäßig Schlagzeilen, doch der größte Teil der ca. 60.000 bildenden Künstler, die bei der Künstlersozialkasse registriert sind,  durchlebt den Arbeitsalltag unter Bedingungen der Selbstausbeutung. „Doch ist Kunst kein Luxusgut, wie immer öfter behauptet wird, sondern elementares schöpferisches Ausdrucksmittel und Grundbedürfnis des Menschen. Wie in fast allen Lebensbereichen haben finanzökonomische Maßstäbe eine Definitionsmacht über die Kunst geschaffen, die die Befragung ihres ästhetischen, kulturellen, gesellschaftlichen und gestaltenden ‚Mehrwerts‘ zunehmend überlagern. Bedroht ist vor allem die öffentlich finanzierte Kulturförderung und nach jahrzehntelanger Unterfinanzierung historisch gewachsener Kulturinstitutionen steht immer häufiger ihr Ausverkauf zur Androhung…“ Künstlerliste: ACAD&C, Johannes Bendzulla, Céline Berger, Christian von Borries, Robert Brambora, Sven Johne, Florian Kuhlmann, Christin Lahr, Mutter / Genth, M+M, Alexander Roob, Robert Schlicht, Romana Schmalisch, Andreas Siekmann, Katja Stuke, Mathilde ter Heijne, Georg Winter. Kuratorin ist Sabine Maria Schmidt. www. weltkunstzimmer.de

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