Martin Roth gestorben

7. August 2017 · Personalien
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Martin Roth starb nach schwerer Krankheit im Alter von 62 Jahren. Der gebürtige Stuttgarter hatte 1987 mit einer Dissertation über die Geschichte des kulturhistorischen Museums promoviert und wurde 1991 Direktor des Deutschen Hygiene-Museums in Dresden. Er war von 1996 bis 2003 Präsident der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und von 2001 bis 2011 war er Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden; seit 2003 auch Honorarprofessor für Kulturpolitik und Kulturmanagement an der Technischen Universität Dresden. Dann ging Roth nach London und leitete dort von 2011 bis 2016 das Victoria and Albert Museum. Seinen Rücktritt begründete er mit dem Brexit-Votum der Briten – Martin Roth war ein überzeugter Europäer und trat für eine offene Gesellschaft ein. In seiner letzten beruflichen Station war er ehrenamtlicher Präsident des Stuttgarter ifa-Instituts für Auslandsbeziehungen; dieses Amt hatte er erst am 1. Juli 2017 angetreten. Bundesaußenminister Sigmar Gabriel würdigte den Verstorbenen als „einen der besten und einflussreichsten Museumsleiter der Welt“ und als „streitbaren Intellektuellen“ – Roth hatte immer eine Weltkulturpolitik im Auge gehabt, und in diesem Sinne war sein – wenn auch nur kurzes – Engagement für das Stuttgarter ifa konsequent.

Dazu in Band 207 erschienen:

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