Gespräche mit Galeristen · S. 286
Gespräche mit Galeristen , 1990

Neun Galerien zeigen gemeinsam „The Köln Show“: Ein vielversprechendes Sonderkapitel der traditionsreichen „Premieren“ Kölner Kunsthändler. Was „The Köln Show“ innerhalb dieses Großaufgebots an Kunst zeigen und erreichen möchte, erläutert Daniel Buchholz in diesem Gespräch mit Noemi Smolik.*

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N.S.: Wie ist die Idee zur „The Köln Show“ entstanden?

D.B.: Die Idee kam eigentlich von einem der Kollegen. Aber das Ganze hat sich eher zufällig ergeben. Zum Beispiel besuchte ich in New York eine Galerie und fand einen der Künstler besonders interessant. Und da wurde mir gleich gesagt, ich sei nicht der einzige, auch der Herr Jablonka und der Herr Hetzler und die Frau Kacprzak fänden ihn interessant. Das hieß also, daß es einige Kollegen hier in Köln gibt, die häufig ähnliche Interessen haben. So wuchs die Idee einer gemeinsamen Ausstellung. Zuerst versuchten wir, ein Konzept zu erarbeiten, doch dann beschlossen wir, einfach das zu zeigen, was vielleicht die 90er Jahre bestimmen könnte, oder – besser gesagt – das zu zeigen, was es an Informationen am Anfang dieser 90er Jahre gibt.

Neun Galeristen und Galeristinnen haben zusammengefunden. Was verbindet sie, abgesehen davon, daß sie alle jung sind?

Vor allem eben das gemeinsame Interesse und daß wir uns alle auch privat kennen. Für mich sind die acht anderen Galerien, neben den älteren, wie der Galerie Werner, Zwirner und Maenz – die letzte gibt es allerdings nicht mehr – die wichtigsten; ich besuche sie regelmäßig. Welche Kriterien es bei der Auswahl für meine Kollegen gab, weiß ich nicht, aber ich glaube schon, daß wir, was den Umgang mit…

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