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Ausstellungen: Berlin/Bochum/Mannheim · S. 363 - 364
Ausstellungen: Berlin/Bochum/Mannheim , 1990

Claudia Posca
Eisenskulptur aus Spanien

Städtische Kunsthalle, Mannheim 10.2. – 16.4.1990

Museum Bochum, 28.4. – 16.6.1990

Museum Haus am Waldsee, 17.6. – 15.8.1990

Die Eisenzeit hat vor Jahrhunderten (leider) damit begonnen, Waffen hervorzubringen, darunter einige sehr schöne. Heute ermöglicht sie darüber hinaus den Bau von Brücken, Industriegebäuden, Eisenbahngleisen usw… Es wird höchste Zeit, daß dieses Material aufhört, mörderisch zu sein oder lediglich ein Rohstoff für die mechanisierte Wissenschaft. Die Tür steht heute weit offen, damit dieses Material, das in den Bereich der Kunst eindringt, von friedlichen Künstlerhänden gehämmert und geschmiedet werde.“ (Julio González)

In den 50er und 60er Jahren ist diese Forderung international vor allem im Bereich der konkreten und konstruktivistischen Plastik, sowie der Minimal art verwirklicht worden. Dabei fanden die Künstler sowohl unter formalen als auch gehaltsästhetischen Fragestellungen bildnerische Formulierungen vor, wie sie u. a. für Julio González (1876-1942) und Pablo Gargallo (1881-1934) charakteristisch sind.

Die Ausstellung „Eisenskulptur aus Spanien“ konzentriert diesen kunsthistorischen Blick auf die Entwicklung der Eisenplastik in Spanien und hierbei insbesondere auf die beiden Regionen Baskenland und Katalonien. Gezeigt werden werden Werke von Antoni Gaudi (1852-1926), Pablo Gargallo, Julio González, Eduardo Chillida (1924 geboren), Andreu Alfaro (1929 geboren), Sergi Aguilar (1946 geboren), Elisa Arimany, Txomin Badiola (1957 geboren), Pello Irazu (1963 geboren), Jaume Plensa (1955 geboren), Augustí Roqué (1942 geboren) und Susana Solano (1946 geboren), die in chronologischer Folge und der konzeptuellen These von Maria Luisa Borràs entsprechend präsentiert werden: Ihr Interesse zielt auf den Zusammenhang zwischen Entwicklung und Erscheinungsbild der derzeitigen spanischen Eisenplastik und dem Modernisme zu Beginn des 20. Jahrhunderts….


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