Nachrichtenforum: Messen & Märkte , 2016

„Agenten von Investoren aus China, der arabischen Welt und Russland machen hochpreisige Spekulationsgeschäfte und helfen ihren Auftraggebern, ihr Vermögen steuerschonend zu ‘dollarisieren’“, berichtete der ORF-Korrespondent von der jüngsten Art Basel Miami Beach.Allerdings: so ausufernd wie in den vergangenen Jahren erlebten die Vertreter der Fach- und Wirtschaftspresse den Kaufrausch diesmal nicht, „FAZ.Net“ registrierte gar ein „Ende der Hysterie“: „Es ist ruhig in Miami, trotz der knapp zwanzig Satellitenmessen.Während deutsche Galerien stark vertreten sind, reisen nur wenige deutsche Sammler an…Es wurde gekauft, aber es wurde zweimal nachgedacht.Vielleicht haben die Auktionen des Herbstes tatsächlich das Ende des Spekulierens nach dem Gießkannenprinzip eingeläutet.“ www.artbasel.com/miami-beach

Rund 25.000 Besucher erwarten die Veranstalter auch in diesem Jahr zur Art Rotterdam (11.-14.Feb.2016).Veranstaltungsort ist auch in diesem Jahr wieder die Van Nelle­fabriek.Um das Programmprofil zu stärken, hatten die Messemacher 2015 eine neue Abteilung „Intersections“ eingeführt, in der 16 non-kommerzielle Initiativen Video, Installationen und Performances darbieten konnten.Ein weiterer neu eingeführter Sektor gibt jungen Galerien mehr Raum.Neben dem Hauptsektor mit eher etablierten Galerien umfasst die Messe einen weiteren Video-Bereich (Projections), eine Sektion mit „Prospects & Coincepts“ und weitere spezielle Angebote.Auf der Teilnehmerliste findet man überwiegend niederländische und belgische Galerien.Die insgesamt 115-120 Teilnehmer versuchen, ein jüngeres und weniger kaufkräftiges Publikum anzusprechen (daher auch die großzügige Präsentation von Projektionskunst), und damit behauptet sich die Art Rotterdam mittlerweile im 17.Jahr in der Region im Schatten der eher elitären TEFAF-Edelmesse in Maastricht (im März) und der etwas größeren und mehr international orientierten Art Brussels (im April).Eingebunden ist die Messe in die Rotterdam Art Week mit diversen…

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