Nachrichtenforum: Preise & Stipendien · S. 442
Nachrichtenforum: Preise & Stipendien , 1990

Für seine Werke in der Malerei, der Skulptur und der literarischen Reflexion erhält Per Kirkeby einen mit 25.000 DM dotierten Kunstpreis der Bundesrepublik.

Jean-François Guiton erhielt den 4. Marler Video-Kunst-Preis für seine Arbeit „Coup de Vent“. Außerdem hat die Hüls AG-Stiftung, Marl Stipendien für zwei junge Video-Künstler der DDR ausgeschrieben. Sinn dieses Stipendiums soll es sein, den beiden Stipendiaten bei einem kostenlosen einmonatigen Arbeitsaufenthalt in Marl die Möglichkeit zu geben, technisches Wissen zu erwerben und dessen künstlerische Anwendung zu erproben. Darüber hinaus sollen sie die Möglichkeit erhalten, viele Kontakte in der Bundesrepublik zu knüpfen. Aus den Vorschlägen von Christoph Tannert, Günther Petzold und Jürgen Kuttner wurden die Stipendien durch die Jury des 4. Marler Video-Kunst-Preises – Bettina Gruber, Maria Vedder, Viktoria von Flemming, Wulf Herzogenrath, Lutz Hachmeister, Uwe Rüth und Michael Stefanowski – an Jana Milev aus Dresden und Tom Hornig aus Ost-Berlin vergeben.

Der mit 15.000 DM dotierte Arnold Bode-Preis wurde dem in West-Berlin lebenden Künstler Edward Kienholz verliehen.

Der spanische Maler Antoni Tàpies ist mit dem Prinz von Asturien-Preis ausgezeichnet worden. Der Preis ist mit umgerechnet 79.000 DM und einer Statue von Joan Miró dotiert.

Den Herbert-Boeckl-Preis für moderne Malerei, mit 250.000 Schilling höchstdotierter Kunstpreis in Österreich, wurde Emil Schumacher zuerkannt.

Martin Honert und Pia Stadtbäumer wurden von Annelie Pohlen, Stephan Schmidt-Wulffen, Marin Hentschel und Ursula Bode aus 21 für das Peter-Mertes-Stipendium 1990 vorgeschlagenen Kandidaten ausgewählt. Am Ende des einjährigen Stipendiums wird der Bonner Kunstverein den beiden an der Kunstakademie Düsseldorf ausgebildeten Künstlern eine Ausstellung einrichten.

Der im Herbst von den Bielefelder Vereinigungen „pro…

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