Gespräche mit Künstlern · von Marius Babias · S. 286
Gespräche mit Künstlern , 2007

Dan Perjovschi

In einem Land, das Die Intellektuellen liquidiert hat, kann man kein Maoist sein

EIn Gespräch von Marius Babias

Dan Perjovschi wurde 1999 international bekannt mit seiner Raum greifenden Arbeit „rEST“ im Rumänischen Pavillon auf der 48. Biennale Venedig. Perjovschi hatte den Boden des Pavillons mit Zeichnungen, Kritzeleien und politischen Graffiti ausgestaltet, die das Leben im Postkommunismus sowie die Rolle der Ostkunst im Kulturaustausch mit dem Westen thematisierten. Mit der Zeit verblassten die mit Edding gezeichneten Figuren buchstäblich unter den Füßen der AusstellungsbesucherInnen und lösten sich auf – ein subtiler Hinweis auf das Verschwinden und die Transformation der „Ost-Identität“ angesichts der historischen Umwälzungen seit dem Mauerfall 1989. Perjovschis Zeichnungen und Karikaturen stellen unbequeme Fragen an die postsozialistische Identität; zugleich weisen sie auf doppelbödige Weise die westliche Lesart der Ostkunst als historisch obsolet zurück. Perjovschi versteht die Rolle des Künstlers im Postsozialismus vor allem politisch; er ist Mitbegründer der oppositionellen Wochenzeitung „22“ und seit 1991 ihr politischer Illustrator und Art Director. Als Wanderer zwischen Ost und West (wo er seit 1992 Gastprofessuren und Stipendien inne hat und in viel beachteten Ausstellungen seine Arbeiten zeigt) gilt Perjovschi als genauer Kenner und Beobachter beider Welten, die Gegenstand seiner Zeichnungen sind. Unmittelbar nach der rumänischen Revolution 1989 gründete Dan Perjovschi gemeinsam mit seiner Partnerin Lia Perjovschi 1990 in Bukarest das „Contemporary Art Archive“ (CAA). Das ausschließlich privat finanzierte und staatlich unabhängige Archiv befindet sich seitdem im Atelier des Künstlerpaares und ist ein einzigartiges Instrument zur Wissensvermittlung im heutigen Rumänien; es enthält Materialien zu Theorie und Praxis der zeitgenössischen internationalen Kunst, die allen Interessierten frei zugänglich sind. Regelmäßig werden Publikationen herausgegeben und Veranstaltungen und Diskussionen organisiert.

Marius Babias: Seit wenigen Jahren besteht im Westen ein diskursives Interesse für Kunst aus Osteuropa, etliche KünstlerInnen wurden entdeckt und ausgestellt, es erscheinen Artikel und Bücher zum Thema Ost-Kunst, ein Netzwerk wurde geknüpft. Gleichzeitig stieg allgemein ein gewisses politisches Interesse an der zeitgenössischen visuellen Kultur. Deine künstlerische Haltung besteht darin, die Kunst im erweiterten Sinne an gesellschaftliche Themen anzubinden. Darin mag der Grund für deinen internationalen Erfolg liegen: Einerseits lebst du im Osten, andererseits thematisierst du in deinen Zeichnungen den jeweiligen sozi-politischen Kontext, in dem du ausstellst.

Dan Perjovschi : Ich bin mit einer gewissen Skepsis der Kunst gegenüber groß geworden. Während die gesellschaftliche Situation immer hoffnungsloser wurde, reagierte die Kunst überhaupt nicht darauf. Ich war eine Art Autist. Wenn ich heute daran denke, schäme ich mich ein wenig dafür. Die jungen Künstler damals taten nichts anderes als Witze erzählen. Ich wusste, dass etwas getan werden musste, aber ich wusste nicht, was. Aus diesem Grund war ich in den letzten Jahren der Ceausescu-Diktatur damit beschäftigt, eine Menge Gruppenausstellungen zu organisieren. Angesichts der blockierten Situation in Rumänien erschien mir diese Aktivität als die einzige Möglichkeit, aktiv Widerstand zu leisten. Damals habe ich erkannt, dass Kunst keine politische Wirkung hat. Nun weiß ich es. Heute versuche ich meinen Aktionsradius zu erweitern, als Künstler, Autor, in TV-Sendungen, bei Vorträgen und Round-Tables. Rund um meine Praxis als Zeichner versuche ich Plattformen für Diskussionen zu initiieren. Der westliche Kunstmarkt entdeckt den Osten alle fünf Jahre neu, anfangs aus ideologischen Gründen als verlorenes kommunistisches Paradies, dann als Absatzmarkt. Es amüsiert mich, dass viele Kunstsammler in Begleitung von ehrgeizigen lokalen Kuratoren im Osten herumschnüffeln und glauben, Künstler zu entdecken, die im Osten schon seit Jahren bekannt sind. Insbesondere die 1970er Jahre sind gerade groß in Mode. Wie erzählte mir erst kürzlich ein Künstler aus Zagreb: „Sie wollen Fotos aus den Siebzigern? Kriegen Sie!“ Ich lebe im Osten, weil ich keine andere Wahl hatte. Der gesellschaftliche Wandel hat sehr spät mein Bewusstsein erreicht, und als ich es gemerkt hatte, waren wieder zehn Jahre vergangen. Ich habe soviel Energie in den rumänischen Kontext investiert, dass ich nicht daran denke, Rumänien zu verlassen, auch wenn ich in den letzten Jahren international sehr präsent war. Es ist etwas Merkwürdiges passiert: Ich gelte allmählich als Modellfall.

In den westlichen kapitalistischen Gesellschaften genießt die Kunst gesellschaftliche Wertschätzung und hat einen hohen repräsentativen Status. Andererseits hat die zeitgenössische Kunst kaum Einfluss auf die Politik, von den postkommunistischen Staaten ganz zu schweigen. Den stärksten Einfluss auf die Politik in den postkommunistischen Staaten übt derzeit die Ideologie des Antimodernismus aus – durch die autoritäre Formung des Sozialen, durch den starken Bezug auf nationale Traditionen, durch die Neukonzeption der Authentizität, durch die Religion, etc. Der Antimodernismus und insbesondere die Religion formen die Subjekte sehr monolithisch, im Gegensatz zum Kapitalismus, wo die Subjektproduktion permissiv geschieht. Ob im Westen oder im Osten – wir sind das Produkt dieser Dispositive und zugleich ihre aktiven Produzenten. Repräsentiert die Kunstpraxis für dich eine der wenigen widerständigen Optionen in dieser Phase der Transformation? Kann sie einen kritischen Diskurs initiieren?

Mitte der 1990er Jahren war in Rumänien die neo-orthodoxe Malerei angesagt, jeder malte Heilige, Kreuze und Jesus-Bildnisse. Popen kamen zur Vernissage. Heute gibt es keine Vernissage ohne DJ. Ohne DJ gilt man als out. Ich habe sehr stark an die Westkunst geglaubt. Jetzt, nach so vielen Jahren und Ausstellungen habe ich auch die Kehrseite kennen gelernt, die unterschiedlichen Interessen, die Oberflächlichkeit, das Unrecht. Die so genannte freie Welt besteht aus einer Unmenge von Regeln. Ich glaube ernsthaft daran, dass die zeitgenössische Kunst eine der letzten Freiheiten darstellt. Die zeitgenössische Kunst ist der Ort, an dem sich die humanistische Intelligenz konserviert hat, sowie der Mut, Nein zu sagen. Um diesen Vorteil zu erhalten und zu nutzen, lohnt der Kampf. Jahrelang habe ich in beiden Systemen funktioniert; im Osten wurde ich als Buch- und Zeitschriften-Illustrator angesehen, im Westen wurde ich zu immer größeren Ausstellungen eingeladen und hatte Erfolg. Jetzt gibt es mich nur ein einziges System: das Hier und Jetzt. Wir leben in einer freien Gesellschaft, die sich sehr schnell zum Schlechten ändern kann, wenn man bedenkt, wie leicht die US-Amerikaner ihre Bürgerrechte suspendiert haben, für die sie so lange gekämpft hatten. Die Allgegenwart der christlichen Orthodoxie und der Rechten in der rumänischen Gesellschaft macht mir Angst, das Desinteresse für die Arbeiterklasse gibt mir zu denken. Zuerst wurden die Arbeiter von den Kommunisten aufs Kreuz gelegt und heute von den Liberalen.

Die zeitgenössische Kunst ist an einem prekären Punkt angelangt: Sie schwebt in der permanenten Gefahr, in Lifestyle bzw. Sozialdesign verwandelt zu werden. Aufgrund ihrer Interdisziplinarität und formalen Flexibilität kann die zeitgenössische Kunst aber auch sehr nah an gesellschaftlichen Fragestellungen sein; sie kann uns die Wirklichkeit ebenso erklären wie neue Themen der Zeit erschließen. Auf die Situation im Osten bezogen, sehe ich das grundlegende Problem der Verankerung der zeitgenössischen Kunst im gesellschaftlichen Leben sowie das Problem der fehlenden Institutionen und der mangelhaften Ausbildung. Die bestehenden Institutionen und Akademien sind großenteils traditionalistisch ausgerichtet, weshalb die Wertschätzung für zeitgenössische Kunst in der Gesellschaft sehr gering ist.

Nachdem sie eine Weile Unruhe gestiftet hatten, haben die jungen Künstler, Kreativen und Kritiker aus Bukarest vor kurzem eine Zeitschrift für Kunst und – Achtung – Lifestyle gegründet. Das hat mir zu denken gegeben. Weil viele Künstler in Werbeagenturen arbeiten, sind sie nun in der Lage, riesige Banner herzustellen und an Häuserfassaden anzubringen. Die Botschaft ist kritisch, aber die Leute, die in den Häusern leben, können nun nicht mehr aus dem Fenster schauen. Mir fällt die Werbekampagne einer Firma ein, die Suppen in Tüten verkauft. Die Leute wurden aufgefordert, einen Aufkleber mit einem roten Herzen ins Fenster zu kleben, um an einer Verlosung teilzunehmen. Die roten Herzen verbreiteten sich flächendeckend im ganzen Land. Es war lächerlich und traurig zugleich. Junge Künstler haben darauf mit einer Culture-Jamming-Gegenkampagne reagiert, das Firmenlogo wurde durch „Fuck you“, etc. ersetzt. Die Aktion, die ich sehr gut fand, erregte Aufmerksamkeit in den Medien. Ich habe den Initiator der Aktion beglückwünscht, obwohl wir nicht gerade eine freundschaftliche Beziehung haben. Bis ich eines Tages seinen Sohn in einem Werbeplakat für ein anderes Produkt einer anderen Firma abgebildet gesehen habe … Letzten Endes wurde aus Culture Jamming Lifestyle. Es ist cool, dagegen zu sein und abends in Clubs abzuhängen, ohne große Theorie und Analyse. Es ist lustig, an Aktionen mit leeren Einkaufswagen im Supermarkt teilzunehmen, um seinen Protest gegen Konsum auszudrücken. Die Fotos von der Aktion kann man dann ins Netz stellen. Aus diesem Grund sind die Institutionen im Osten genau so, wie sie sind, weil sie genau der Geisteshaltung entsprechen, die sie hervorgebracht hat. Am Kunstmarkt in Wien nehmen neben Galerien auch Artists Spaces und Non-Profit-Galerien aus Osteuropa teil. Mit dem Anspruch angetreten, alle zu repräsentieren, werden nun nur noch wenige Einzelne gezeigt. Nonprofit macht nun Profit. Diejenigen Initiativen und Off-Galerien, die als kritisch gelten, bekommen die Messekosten von Österreich gesponsert. So werden sie gefügig gemacht. Wie an einer Perlenschur aufgereiht, präsentieren sich auf der Messe Koje an Koje auch die Museen für zeitgenössische Kunst aus der Region. In Rumänien erwarten wir demnächst die Aktivitäten der Ersten Bank, die in zeitgenössische Kunst investiert. Es ist so weit gekommen, dass wir von einer Bank abhängig sind. Auf der anderen Seite ist die Kommunikation unglaublich gestiegen. Vor zehn Jahren musste man eine Woche herumtelefonieren, um 50 Unterschriften für einen Protestbrief zusammenzubekommen. Heute bekommt man Hunderte Unterschriften in zwei Tagen. Mailingslists und Foren habe eine neue Debattenkultur hervorgebracht. Die Art und Weise, wie Ideen kommuniziert werden, hat sich grundlegend verändert, und vielleicht verändern sich aus genau diesem Grund auch die Ideen.

Die Ideologie des Globalismus, in deren Zentrum das Versprechen der Freiheit steht, kennt keine territorialen Unterschiede zwischen West und Ost, Nord und Süd. Gemeint ist die Freiheit der Märkte. Der Freiheitsbegriff des Globalismus bezieht sich nicht mehr auf politische Emanzipation, sondern auf die Produktion von Distinktion und das Glücksversprechen der Wertabschöpfung. Je vielfältiger die Konsumartikel und die Geschmacksrichtungen, desto warenförmiger wird die Wunschproduktion. Ein Effekt dieses Prozesses der Umwandlung des Lebendigen in eine Ware ist die Angleichung der visuellen Kultur weltweit. Weitere Effekt des Globalismus sind das Selbstdesign und der erstarkte Spiritualismus. Der Spiritualismus in Russland nach Mauerfall beispielsweise als Gegenreaktion auf den Globalismus wurde zur politischen Handlungsorientierung. Der Rückzug in die Natur und die Familie produziert ebenso Antimodernismen wie der strikte Antikonsumismus. Ist der Globalismus ein Naturzustand geworden, aus dem es kein Entkommen gibt?

Auch ich würde mich gern in die Natur zurückziehen, allerdings ist es kostspielig, einen Ort ohne Hotel und Swimming Pool zu finden. Die Globalisierung betrifft uns alle gleichzeitig, das ist ein interessanter Aspekt. Dieses Mal haben wir im Osten keinen Rückstand aufzuholen. Wir rauchen dieselben Zigarettenmarken und verbieten das Rauchen auf dieselbe Weise. Diese Tatsache verschafft uns hier im Südosteuropa eine gewisse Befriedigung, denn allzu lange Zeit waren wir ganz ausgeschlossen. Niemand hat ein Problem damit, dass rumänische Soldaten im Irak sterben, denn auch Amerikaner und Engländer sterben. Das macht uns gleich. Reden wir nicht über den Sold. Das Risiko, erschossen zu werden, wird gut bezahlt. Ohne Globalisierung hätte es in Rumänien keine Veränderung gegeben. Wir waren sehr lange Zeit isoliert, der Kommunismus hier war verbrecherisch und diskriminierend. Darum ist die Freiheit, von der du sprichst, bei uns zunächst einmal sehr notwendig. MacDonalds hat die ersten sauberen Toiletten in Bukarest eingeführt. Nach so vielen Jahren des Mangels sind wir mit dem Erreichten zufrieden. Wir haben zwar kein Geld, aber wenigstens sind die Schaufenster voll. Rumänien hatte nicht nur eine Revolution, sondern 500. Die Rumänen müssen nun die Religionsfreiheit, die Rechte von Minderheiten und Behinderten sowie die eigenen Ehefrauen respektieren. Nicht mal die eigenen Kinder dürfen sie jetzt mehr schlagen. Und das ist gut so. Alle wollen den Kapitalismus, wollen konsumieren. Es riecht nach Geld, die Korruption ist der Treibstoff unseres Systems. Ein kurioses Phänomen ist die Arbeitsmigration in den Westen, wohingegen die Westfirmen ihre Produktionsstätten in den Osten verlagern. Es gibt keine Jobs mehr in Fabriken, macht nichts, dann gehen wir eben Erdbeeren pflücken. Während die Berliner Mauer fiel, wurde eine neue Mauer in Gaza errichtet.

Der Zweck von Kapitalismus und Neoliberalismus besteht in der Ausbeutung von Ressourcen, Ideen und Subjektivität sowie in der Erweiterung der Märkte. Neben der ökonomischen Ausbeutung des Ostens geht es auch um die kulturelle Hegemonie in den neuen Territorien, die mit Hilfe der neuen politischen Agenda des Globalismus durchgesetzt wird. Andererseits gieren die übersättigten kulturellen Märkte im Westen nach Projekten aus dem Osten. Kultur wird im derzeitigen Transformationsprozess sukzessive in eine Ware verwandelt, an dem KünstlerInnen aus dem Osten, ob sie wollen oder nicht, beteiligt sind.

Im Osten reden wir nicht mehr von Kultur, sondern von Kulturindustrie. Jahrzehnte von Propaganda, Zensur und Manipulation haben den Glauben an die Kultur zerstört. Aus diesem Grund kann Kultur heute alles und nichts bedeuten. Vulgarität, Affirmation und Semi-Pornografie geben den Ton an. Aus genau diesem Grund sehen wir die kulturellen Märkte im Westen als Wertmaßstab an. Wir wehren uns nicht, im Gegenteil wir verkaufen uns billig. Und in einem gewissen Sinne ist das auch verständlich, denn wer Erfolg im Westen hat, gilt zuhause als guter Künstler. Ich sehe schon das Aufkommen von Kritik und Widerstand, aber oftmals sind diese Manifestationen lächerlich. In einem Land, das die Intellektuellen liquidiert hat, kann man kein Maoist sein. Und man kann kein Anarchist sein, wo das Chaos herrscht. Ich bin nicht besonders optimistisch, wenn ich den Konformismus rundum sehe. Die Künstler kommen mir wie importierte Tomaten vor, alle gleich groß und rot und ohne Geschmack. Auch ich glaube, dass die Kultur im Zentrum der Gesellschaft stehen sollte. Ich verstehe nicht, warum wir nur am Wochenende über Kultur sprechen. Die Kultur muss verteidigt werden. Die kritischen Fragen müssen gestellt werden.

DAN PERJOVSCHI
Geb. 1961 in Sibiu/ Rumänien, lebt und arbeitet in Bukarest. Studium an der Kunstakademie Iasi, seit 1991 Redakteur und Art Dýrector des politischen Wochenmagazins „22“ in Bukarest. Auszeichnungen (Auswahl): 2004 George Maciunas Preis; 2002 Henkel Preis für Zeitgenössische Zeichnung.
EINZELAUSSTELLUNGEN (AUSWAHL):
2006 Van Abbe Museum Eindhoven; Not me but you, not now but later, Kunstraum Innsbruck; On the other hand, Portikus, Frankfurt/Main; Solid Ground, Württembergischer Kunstverein, Stuttgart; Back to Back (mit Nedko Solakov), Lombard Fried Projects, New York; May First, Moderna Museet Project Room, Stockholm; 2005 Naked Drawings, Ludwig Museum, Köln; Locus, Athen; I Shoot Myself in the Foot, Exit Gallery, Peja, Kosovo; Toutes Directions, Le Quartier (mit Nahum Tevet), Quimper Bretagne; 2004 Attila, Protokoll studio, Cluj; Galerie Gregor Podnar (mit Goran Petarcol), Ljubljana; 2003 Kunstverein Arnsberg; Endless Collection (mit Lia Perjovschi), Kunsthalle Göppingen; Ich habe keinen Zeitraum, Brukenthal Museum; 2002 3 (6) (mit Nathaniel Mellors), Ibid. Projects, London; 1999 rEST (mit SubReal), La Biennale di Venezia, 28. Esposizione Internazionale d’Arte, Rumänischer Pavillon, Venedig; 1995 Anthroprogramming, Franklin Furnace, New York.
GRUPPENAUSSTELLUNGEN (AUSWAHL):
2006 Limerick Biennial, Irland; Focussing Iasi / Social Processes, Periferic 7 International Biennial for Contemporary Art, Iasi; Normalization; Rooseum Center for Contemporary Art, Malmö; The Vincent Prize, Stedelijk Museum, Amsterdam; 2005 The New Europe. The Culture of Mixing and Politics of Representation, Generali Foundation, Wien; The 9’th Istanbul Biennial; I still believe in Miracles. Dessins sans papier, ARC Musée d’Art Moderne de la Ville de Paris, Couvent de Cordeliers, Paris; Just do it, Lentos Museum, Linz; Leaps of Faith. A Project for the Green Line and the City of Nicosia, Zypern; Paradoxes: the embodied city, Gulbenkian Foundation, Lissabon; On difference 1, Local Context-Hybrid Spaces, Württembergischer Kunstverein, Stuttgart; Projekt Migration, Kölnischer Kunstverein, Köln ; Buenos Dias Santiago, Museum of Contemporary Art, Santiago de Chile; 2004 Love it or Leave it, Cetinje Biennale, Dubrovnik; Communaute, Institut d’Art Contemporain, Villeurbanne ; In den Schluchten des Balkan, Kunsthalle Fridericianum, Kassel; Die Offene Stadt: Anwendungsmodelle, Kokerei Zollverein | Zeitgenössische Kunst und Kritik, Essen; 2001 First Göteborg International Biennial, Göteborg Konsthallen, Arteast Collection, 2000+, Moderna galerija, Ljubljana; Orangerie, Innsbruck; ZKM, Karlsruhe ; 2000 Voila! Le monde dans la tete, ARC Musée d’Art Moderne de la Ville de Paris ; 1999-2001 After the Wall, Moderna Museet, Stockholm; Ludwig Museum Budapest; Hamburger Bahnhof, Berlin ; 1998 Money/Nations, Shedhalle Zürich; Manifesta 2, Luxemburg; 1997 Bukarest nach ’89, Ludwig Forum für Internationale Kunst, Aachen; 1995-96 Beyond Belief, Museum of Contemporary Art, Chicago; Institute of Contemporary Art, Philadelphia.
BIBLIOGRAPHIE (AUSWAHL):
Dan Perjovschi, Naked Drawings, Ausst.Kat. Ludwig Museum, Köln 2005; I draw – I happy, Schnittraum, Köln 2004 ; Dan Perjovschi, Walls, Floors, Museums and Mines 1995-2003, Idea Print & Design, Cluj 2004; Marius Babias, Florian Waldvogel (Hg.), Die Offene Stadt: Anwendungsmodelle, Kokerei Zollverein | Zeitgenössische Kunst und Kritik, Essen 2003; Dan Perjovschi, Autodrawings, Ausst.Kat. Kunsthalle Göppingen, Göppingen 2003; Dan Perjovschi, Vis-a-vis, Editura Nemira, Bukarest 2000; Dan Perjovschi, Postcards from America, essay by Kristine Stiles, Pont la Vue Press, New York 1995. .