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Nachrichtenforum: Ausschreibungen & Wettbewerbe · von Jürgen Raap · S. 500 - 501
Nachrichtenforum: Ausschreibungen & Wettbewerbe , 1999

Die ZF-Kulturstiftung Friedrichshafen AG vergibt zweimal im Jahr ein sechsmonatiges Stipendium für ein Atelier im Turm des Zeppelin-Museums Friedrichshafen (2.500 Mark/Monat). Regionale Begrenzung: nur für Künstler aus Deutschland, Liechtenstein, West-Österreich, Nord- und Ostschweiz. Deadline: 30. Sept. 1999. Infos: Kulturstiftung der ZF Friedrichshafen AG, Frau Regina Michel M.A., Allmannsweiler Str. 25, 88046 Friedrichshafen, Tel. 07541/77-71114, Fax 07541/77-7550, e-mail: kunst.kultur@zf-group.de.

In Tornitz/Werkleitz (Sachsen-Anhalt) sollen über Jahre hinweg plastische Arbeiten zum Verbleib im öffentlichen Raum entstehen. Dazu wird jährlich ein Wettbewerb ohne Alters- oder Nationalitätsbegrenzung ausgeschrieben. Der oder die Eingeladene erhält einen Monat kostenlose Unterkunft und ein einmaliges Honorar von 4.000 Mark. Bei Metallarbeiten kann das Material gestellt werden. Deadline ist der 30. Sept. 1999: Werkleitz Gesellschaft e.V., Uwe Büchler, Straße des Friedens 26, 39249 Tornitz, Tel. 039298/675-0, Fax 039298-67555, e-mail: info@werkleitz.de.

Eine Australienreise winkt dem Sieger im Wettbewerb zu einem Beitrag für die Plakatkampagne „mach’s mit“ über AIDS-Prävention. Infos: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Ostmerheimer Str. 220, 51101 Köln, Tel. 0221-8992240, Fax 0221-8992201.

Der Emprise-Art-Award ist mit insgesamt 20.000 Mark dotiert und für Studierende und Absolventen der Kunstakademien Düsseldorf und Münster für Arbeiten auf Leinwand ausgeschrieben. Deadline: 30. September 1999. Unterlagen bei: Emprise Consulting Düsseldorf, Stichwort „Emprise-Art-Award-Ausschreibungsunterlagen“, Am Seestern 3, 40547 Düsseldorf.

Arbeitsaufenthalt für zwei Monate im Künstlerbahnhof Ebernburg. Das Leistungen des Ausrichters umfassen eine kostenfreie Wohnung (einfache Einrichtung), Ausstellung und ein Ankauf bis zu 1.500 Mark. Bewerbungen bis zum 30. September 1999 an: Stadt Münster am Stein-Ebernburg, Postfach 1261, 55580 Bad Münster, Tel. 06708-6150 oder 0671-800740.

Die Akademie Remscheid und die Gothaer Versicherungen loben den Förderpreis Kultur Plus über „phantasievolle und sozial verantwortliche“ Kooperationen/Partnerschaften „zwischen kultureller Bildung, Wirtschaft und Medien“ aus. Preissumme: insgesamt 9.000 Mark und fünf Freiplätze an Kursen der Akademie. Projektmappen bis zum 30. September 1999 an: Akademie Remscheid, „kultur plus“, Küppelstein 34, 42857 Remscheid, Tel. 02191-794-225, Fax 02191-794-205, e-mail: kulturplus@aol.com.

Bis zum 30. September 1999 können Künstler aus Ostwestfalen/Lippe Materialobjekte aller Art zum Thema „Der Verborgene Sinn weggeworfener Dinge“ als Wettbewerbsbeitrag für den Herforder Recycling Kunstpreis einreichen: Recyclingbörse Herford, Heidestr. 7, 32051 Herford, Tel. 05221-1690210.

Der Gabriele-Münter-Preis für Künstlerinnen ab dem 40. Lebensjahr ist mit 40.000 Mark dotiert. Die Preisträgerin stellt im Oktober 2000 zusammen mit 39 anderen Künstlerinnen im Bonner Frauenmuseum aus. Bewerbungen bis zum 30. September 1999 an: Gabriele Münter Preis, Frauen Museum, Im Krausfeld 10, 53111 Bonn, Tel. 0228-691955, Fax 0228-696164.

Projekt Null(Stelle) – die Doppelnull beim Jahrhundertwechsel hat einen „hohen Grad kommunikativer Dynamik“, meinen die Betreiber der Projektgalerie Lygnaß in Herne. Alles zum Thema „Null“ auf DIN A 6 (Postkartenformat) für eine Ausstellung ab 27. November 1999 mit Katalog kann bis zum 30. Sept. 1999 an folgende Adressen geschickt werden: Erich u. Sabine Füllgrabe, Goethestr. 57, 44623 Herne, Tel. 02323-57134, oder: Christel Koerdt/Wilhelm Kreimeyer, Tullstr. 14, 44263 Dortmund, Tel. 0231-414735.

Die Terra Moretti Gruppe lobt den Third Millenium Award als internationalen Bildhauerpreis aus (1. Preis: 30. Mill. Lire, außerdem insgesamt 82 Mill. Lire an neun weitere Preisträger). Thema: ein Symbol der Hoffnung für das nächste Jahrtausend. Die Bewerber sollten zwei Einzel- und zwei Gruppenausstellungen in letzter Zeit nachweisen können. Einzureichen sind Entwürfe mit allen notwendigen technischen Angaben über Material und Größe/Volumen/Gewicht; die Herstellungskosten dürfen 30 Mill. Lire nicht übersteigen. Deadline ist der 30. Sept. 1999: Award’s Secretary, Terra Moretti – Public relations Dott.ssa Clara Zucchi, Via Gandhi, 9 – 25030 Erbusco (Brescia), Italia. Tel. 0039-(0)30-7718144/190, Fax 0039-(0)30-7702826, e-mail. Info@thirdmillenniumaward.net, Internet: www.thirdmilleniumaward.net.

Garten- und Kleinplastiken können für den Kunstpreis der Stadt Munster eingereicht werden (Bewerbungsgebühr: DM 50), Preissumme: 10.000 Mark, Deadline: 1. Oktober 1999. Adresse: Kunstpreis der Stadt Munster, Kulturamt, Wilh.-Bockelmann-Str. 32, 29633 Munster, Tel. 05192-130240, Fax 130215.

Seit 1982 hat die Krupp-Stiftung 1,92 Mill. Mark für 95 Katalogprojekte zur Verfügung gestellt. Das Programm richtet sich an „besonders qualifizierte Künstler bis zu 35 Jahren“, Anträge können aber nur von „gemeinnützigen Ausstellungsträgern in der BRD“ eingereicht werden. Deadline für dieses Jahr ist der 8. Oktober 1999. Infos: Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, Hügel 15, 45133 Essen, Tel. 0201/188-1, Fax 412587.

Wer am 1.1. 2000 (Stipendienbeginn) noch keine 40 Jahre alt ist, ein Studium an einer NRW-Kunstakademie abgeschlossen hat und in NRW wohnt, kann einen der beiden ausgelobten Atelierplätze auf Schloss Ringenberg im Kreis Wesel für ein Jahr in Anspruch nehmen (Zuschuß: 2.000 Mark/Monat für Ateliermiete und Lebensunterhalt). Formlose Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (keine Dias, keine Originale) bis zum 15. Oktober 1999 an: Ministerium für Arbeit, Soziales und Stadtentwicklung, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen – Kulturabteilung -, Ref. 512, Breite Str. 31, 40213 Düsseldorf.

Das Wohn- und Arbeitsstipendium in der Künstlerstätte Stuhr-Heiligenrode (9-12 Monate Aufenthalt mit 1.200 Mark/Monat und Katalog zur Abschlussausstellung) ist diesmal für Bildhauerei ausgeschrieben. Niedersächsische Nachwuchskünstler mit abgeschlossenem Studium (in Ausnahmefällen bei „herausragenden künstlerischen Leistungen“ auch ohne Abschluss) können sich bis zum 15. Oktober 1999 bewerben: Gemeinde Stuhr, Blockener Str. 6, 28816 Stuhr, Tel. 0421-5695246, Fax 04421-5695296.

Vitamin B. und Art On in Berlin veranstalten ein Video- und Filmfestival im Internet, als Preise sollen Hard- und Software verteilt werden. Der Beitrag von „künstlerisch-innovativer Qualität“ sollte 500 KB, maximal jedoch 1,4 MB nicht überschreiten und nur aus digitalem, netzlauffähigem Material bestehen: Quicktime, Shockwave, Realmedia (streaming video) und in Java, Perl etc. programmierte Anwendungen. Einsendungen per e-mail bis zum 21. Oktober 1999 an: video@vitaminb.net.

Am 22. Oktober 1999 endet die Bewerbungsfrist für den Karl-Hofer-Preis der HdK Berlin. Thema: „Parallele Identitäten“. Preissumme: 10.000 Mark. Die Auszeichnung ist mit der Aufgabe verbunden, eine Lehrveranstaltung an der HdK abzuhalten. Adresse zur persönlichen Abgabe: Zentrale Hochschulverwaltung der HdK, Ernst-Reuter-Platz 10, 10587 Berlin-Charlottenburg, Raum 901, Tel. 030-3185-2441.

Nicht einzelne Beiträge, sondern eine komplette Ausstellung von 2-3 Künstlern fordern die Deutsche Arbeitsschutzausstellung (DASA) und der BBK als Dortmunder Beitrag zur EXPO 2000 an. Das Thema Zukunft Der Arbeit – Stellenwert der Arbeit in der Künftigen Gesellschaf“ kann in allen Techniken (Skulpturen und Installationen bis max. 1,5 t pro qm) auf 280 qm (Raumhöhe ca. 3 m) Ausstellungsfläche visualisiert werden. Aufwandsentschädigung 5.000 Mark, Transportkosten bis max. 7.000 Mark. Deadline: 23. Oktober 1999. Adresse: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Deutsche Arbeitsschutzausstellung, Friedrich-Henkel-Weg 1-25, 44149 Dortmund.

Das Medienkunstfestival Transmediale findet parallel zu den Berliner Filmfestspielen vom 11. bis 20. Feburar 2000 statt. Für Installationen und Performances ist die Bewerbungsfrist schon abgelaufen. Für Independent Video, Computranimationen, Internet, innovatives TV, CD-ROM und DVD sind noch Einreichungen bis zum 29. Oktober 1999 möglich. Es werden zwei Preise (7.500/5.000 Mark) vergeben. Adresse: transmediale, Klosterstr. 68-70, 10179 Berlin, Tel. 030-24721907, Fax 030-24721909, info@transmediale.de, www.transmediale.de.

Am 31. Oktober 1999 endet die Bewerbungsfrist um das Stipendium Museumspraxis und Fotografie (20.000 Mark für die Dauer eines Jahres) zur Förderung und Weiterqualifikation des wissenschaftlichen Nachwuchses. Bedingungen: Max. 35 Jahre, Studienabsachluß an einer Universität, deutsche Staatsbürgerschaft oder seit 3 Jahren Aufenthalt in Deutschland. Der Antrag kann nur in Verbindung mit einem geplanten Ausstellungsvorhaben von einer Einrichtung gestellt werden. Auslober sind die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung und die Stiftungsprofessur für „Geschichte und Theorie der Fotografie“ an der Universität GH Essen. Infos: Prof. Dr. Herta Wolf, Tel. 0201-183 30 14/3249, Adresse: Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, Hügel 15, 45133 Essen, Tel. 0201-188-4857.

Das GÖPPINGER Atelierstipendium Helmut Baumann bietet für zwei Jahre (Mai 2000-April 2002) eine mietfreie Atelierwohnung (100 qm) und 1.000 Mark/Monat. Es wird erwartet, „während der Zeit des Stipendiums überwiegend in Göppingen zu arbeiten“. Keine Altersgrenze, formlose Bewerbungen mit Katalogen, Werkfotos und den üblichen Unterlagen (Lebenslauf etc.) bis zum 31. Oktober 1999 an: Kunsthalle Göppingen, Marstallstr. 55, 73033 Göppingen.

Arbeits- und Projektstipendien können beim KUNSTFONDS e.V. nur auf den Formblättern (vorher unbedingt anfordern !) beantragt werden. Deadline ist der 31. Oktober 1999, ebenso für Anträge beim „BILD-KUNST-Sonderfonds zur Förderung von Verlagspublikationen“. Ansprechpartner sind Gerhard Pfennig und Karin Pickel in der Bonner Geschäftsstelle: Kunstfonds e.V., Weberstr. 61, 53113 Bonn, Tel. 0228-9153411, Fax 0228-9153441.

Stadt Land Form -Design im Bergischen Land nennt sich der Designwettbewerb für junge Designbüros und Agenturen, Studenten und Berufseinsteiger unter 40 Jahren in der Region. Bewertet werden nur Arbeitsproben aus den vergangenen drei Jahren. Preissumme: 10.000 Mark pro Sparte (Industrie-, Kommunikations-, Fotodesign), Deadline: 1. November 1999, Adresse: Museum Baden, Sabine Dorscheid, Wuppertaler Str. 160, 42653 Solingen, Tel. 0202-4394772 oder -4703, Fax 0202-4394772.

Für den Frühsommer 2002 ist im Großraum Nürnberg eine Ausstellung Paarweise über Künstlerpaare, gleichberechtigtes Zusammenwirken in der Kunstproduktion etc. geplant. Max. drei Farbfotos/Farbkopien bis zum 15. November 1999 an: Projektgruppe „paarweise“, Wicky Reindl, Hummelsteiner Weg 49 a, 90459 Nürnberg, Tel. 0911-452792.

Zu seinem 75jährigen Jubiläum lobt der Rundfunkchor Berlin einen interdisziplinären Künstlerwettbewerb (Malerei,Grafik, Fotografie, Skulptur) über ein Vokalstück des Komponisten Thomas Marco aus. In jeder Kategorie werden 2.000 Mark vergeben. Deadline: 30. November 1999, Adresse: Rundfunkchor Berlin, Charlottenstr. 56, 11117 Berlin, Tel. 030-203092220.

Zwischen dem 10. Oktober und dem 30. November 1999 können sich Künstler, Schriftsteller und Komponisten um das Baden-Badener Baldreit-Stipendium 2000/2001 bewerben. Dem Stipendiaten stehen ein Jahr lang mietfrei eine 50 qm große Atelierwohnung und 1.500 Mark zuzügl. 100 Mark Wohnnebenkostenzuschuss zur Verfügung. Infos: Schul-, Kultur- und Sportamt der Stadt Baden-Baden, Frau Ute Lange-Brachmann, Marktplatz 3, 76530 Baden-Baden, Tel. 07221-93-2302.

Keramische Großplastik im Freien. So lautet das Thema des Vierten Förderpreises der Nassauischen Sparkasse für Künstler unter 30 Jahren. Sechs Arbeiten werden mit je 6.000 Mark prämiert. Einreichungen am 14. Dezember 1999 zwischen 10 und 17 Uhr im KeramikmuseumWesterwald, Dr. Harald Rosmanitz, Lindenstr., 56203 Höhr-Grenzhausen, Tel. 02624-94601-0, Fax 02624-94601-20.

Auf dem Freigelände des Atelierhauses Aachen soll ein temporärer Skulpturenpark entstehen. Zwölf Künstler mit Erfahrungen mit Skulpturen in Außenraum können an dem Projekt Hortus Conclusu teilnehmen. Zur Vorauswahl sind vom 1. bis 31. Oktober maximal 10 beschriftete Fotos oder Kleinbilddias einzureichen, die eine oder mehrere bereits realisierte Arbeiten (nicht älter als 5 Jahre) nachvollziehbar machen. Außerdem der eigentliche Projektvorschlag (zwei- oder dreidimensionalen Skizzen oder Fotos, knapper Erläuterungsbericht). Atelierhaus Aachen, Süsterfeldstr. 99, 52072 Aachen, Tel. 0241-874527, e-mail: aha@westend.com, Internet: http://www.heimat.de/aha.

Wünsche für das neue Millenium sammelt die Kölner Künstlerin Siglinde Kallnbach. Alle Einsendungen werden computertechnisch verschlüsselt und als Wunschspur in der Silvesternacht 1999/2000 in einem Tunnel des Energieversorgungsunternehmens GEW unter dem Rhein ausgelegt. Persönliche und allgemeine Wünsche per Post, Fax oder e-mail an: Siglinde Kallnbach, Postfach, 30 07 43, 50777 Köln, Fax 0221-5509372, e-mail: wunschspur@wishingtrack.com.