Titel: 52. Biennale Venedig , 2007

Lettland
Kurator: Simon Rees

Gints Gabrans – „Paramirrors“

Wissenschaft, Mystizismus und Esoterik – auf diesen Elementen basiert das Ouvre von Gints Gabrans. In seinen neuen Werken arbeitet der lettische Künstler vor allem mit Licht, das er als Thema, Substanz und Instrument einsetzt und untersucht. Gabrans Auftritt in Venedig steht ganz im Zeichen des Spiegels – eine Hommage an die Stadt, in der der Kristallspiegel erfunden wurde und die sich selber beständig im Wasser spiegelt. Wenn Licht auf von einer spiegelnden Oberfläche reflektiert wird, werden seine natürlicherweise parallelen elektromagnetischen Wellen polarisiert. Die physiologischen, aber auch psychologischen Wirkungen, die polarisiertes Licht auf lebende Organismen ausüben kann, sind Thema von Gabrans in Venedig gezeigter Werkgruppe. So gibt es einen großen “Beauty Mirror”, der ein bestimmtes polarisiertes Licht reflektiert, das die Gesichtshaut stimulieren und verjüngen soll (auf verleichbaren Effekten basieren Lichttherapien von Schönheitssalons und Kliniken). Die Videoarbeit “Parahypnosis” dokumentiert eine unter Vollmond ausgeführte kollektive Hypnose.

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von Susanne Boecker

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