Venezuela
Palmira Correa, César Vázquez, Mila Quast, Jorge Recio
TIERRA, PAÍS, CASA, CUERPO
Kommissarin: Paola Claudia Posani Urdaneta Kurator: Zacarías García Ort: Giardini
Der venezolanische Biennale-Beitrag setzt auf die Präsentation von medial wie inhaltlich diversen Arbeiten von Künstler*innen verschiedener Generationen. Das Ausstellungskonzept basiert auf der andinischen Vorstellung, dass die Erde, die Nation und das Haus als Körper gelten. Kurator des venezolansichen Pavillons ist Zacarías García, selbst Künstler und momentan Direktor des Museo de Bellas Artes in Caracas. Sein Leitgedanke zur Ausstellung im venezolanischen Pavillon: „Wir sind die Erde, das Land, das Haus und der Körper der Träume und der Utopie, auf dass wir nie resignieren werden und stets dem Tod mit Kreativität entgegentreten.“
Zunächst ist da „La Casa de Palmira“ („Palmiras Haus“) der Malerin Palmira Correa (*1948): Es umfasst naive Gemälde und ebenso bemalte Objekte. In der als Atelier gestalteten Präsentation versammeln sich in einer Vitrine religiöse Gemälde der Künstlerin. An den Wänden entfalten sich Gemälde und Zeichnungen von Palmira Correa – mal im Original, mal als Kopie. Die Bildwelten der Autodidaktin entstammen vor allem dem ethnisch geprägten Alltag ihrer Heimat und ihrer Arbeitswelt als Künstlerin. Correas’ große Passion sei die Malerei, so gesteht die sich mit Krücken und Orthesen fortbewegende, beeinträchtigte Venezolanerin in einem Video und ergänzt strahlend, dass sie gar mit ihrer Kunst verheiratet sei.
Um das Haus und den Staat als Körper geht es sodann in der Videoinstallation „Dyslexia“ von Mila Quast (*1989) und César Vázquez (*1973). Sie bilden nicht nur inhaltlich, vor allem farblich einen starken Kontrast zu Palmiras farbenfrohen und…
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