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Ausstellungen: Neumünster · von Jens Rönnau · S. 377 - 378
Ausstellungen: Neumünster , 1999

Jens Rönnau
»Nordskulptur 2«

– die dritte und die vierte Dimension
Ehemalige Sagersche Tuchfabrik Neumünster, 30.5. – 20.6.1999

1995 wagte man in Neumünster in einer ehemaligen Brauerei den ersten Versuch einer Überblicksschau schleswig-holsteinischer Bildhauerei und Installationskunst. „Nordskulptur“, so der Titel, hatte sich zur Aufgabe gemacht, die aktuellen Strömungen im Lande zu präsentieren, eine Idee des ehemaligen Vorsitzenden des Landeskulturverbandes Magnus Staak, die er in Zusammenarbeit mit der Galeristin Ilse Zielke und dem Bildhauer Jörg Plickat umsetzte. Von Anfang an wurde die lokale Wirtschaft des Ortes einbezogen, zur Finanzierung und nicht zuletzt bei der Wahl des Ausstellungsortes, der brachliegenden Brauerei, deren Räume und Außenanlagen eine besondere Vielfalt an künstlerischen Vorstellungen und Präsentationsformen möglich machten.

Das Konzept ging damals bestens auf, und so konnte man jetzt, vier Jahre später, auf einen breiten Konsens unter den Künstlern im Lande und in der Stadt Neumünster selbst bauen. Der Ort des Geschehens wechselt je nach den aktuellen Möglichkeiten. Für „Nordskulptur 2“ konnte man eine stillgelegte Tuchfabrik mit rund 2000 Quadratmetern Ausstellungsfläche nutzen, die zur Zeit um- und ausgebaut wird, teilweise kurz vor der Neuvermietung steht – ein Museum auf Zeit also jeweils, das allen Beteiligten Vorteile bringt: den einen vielfältige und immer neuartige Ausstellungsmöglichkeiten, den anderen gute Werbung für die Vermarktung des Objekts. Allein über eintausend Eröffnungsbesucher bestätigten die Strategie dieses Konzepts.

44 Ausstellende vereint „Nordskulptur 2“, eine Mischung aus den Arrivierten des Landes und solchen, von denen man es sich verspricht. So steht auch Studierenden der Kieler Muthesius-Hochschule die Teilnahme an der Schau offen, die im Untertitel von…



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