Gericht stoppt Berufung von Bauakademie-Direktor

9. Januar 2020 · Kulturpolitik

Das Berliner Arbeitsgericht behandelte einen Antrag auf Einstweilige Verfügung: bis zur Hauptverhandlung dürfe der Direktorenposten an der Berliner Bauakademie nicht mit dem SPD-Politiker Florian Pronold besetzt werden. Die Findungskommission der Bundesstiftung Baukakademie hatte sich für den Bundestagsabgeordneten und Staatssekretär im Bundesumweltministerium entschieden, doch dagegen hatte ein unterlegener Mitbewerber Einspruch erhoben: dem Auswahlverfahren habe es an Transparenz gemangelt, so der Vorwurf. Das Gericht stimmte dem Antrag zu; der Kläger habe „hinreichende Anhaltspunkte für eine fehlerhafte Stellenbesetzung vorgetragen“. Gegen eine Berufung des Politikers hatten auch „mehrere hundert“ Personen aus der Fachwelt, d.h. Architekten und Museumsleute, in einem Offenen Brief protestiert. Sie halten Pronold für dieses Amt „nicht qualifiziert“.


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