Gespräche mit Künstlern · von Sven Drühl · S. 254
Gespräche mit Künstlern , 2008

Wolfgang Ellenrieder

Ein Fake ist nur dann ein Fake, wenn er auch erkannt werden kann

Ein Gespräch mit Sven Drühl

Der in München lebende Künstler Wolfgang Ellenrieder arbeitet seit vielen Jahren in den Medien Malerei und Fotografie, neuerdings zeigt er auch raumgreifende Installationen. Bei allen künstlerischen Auseinandersetzungen bleibt stets die Frage nach dem Wahrheitsversprechen und Wahrheitsgehalt von Bildern in Vordergrund, egal ob er Fotos am Rechner manipuliert oder Bildfragmente malerisch zu skurrilen Raumkonstellationen verschachtelt. Ellenrieder analysiert geschickt die Bedingungen und Möglichkeiten von Malerei im medialen Zeitalter. Ob Magazinabbildung, Stock-Foto, Internet-JPEG, Filmbild oder selbstgefertigter Schnappschuss – alles wird in Ellenrieders System integriert und dem technisch äußerst ungewöhnlichen Stil des Künstlers unterworfen.

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Sven Drühl: Du bist ja ein Künstler, der stark medienübergreifend arbeitet: Malerei, Fotografie, Installation. Stehen diese Medien gleichwertig nebeneinander oder siehst Du Dich eher als Maler, der auch in anderen Gefilden wildert?

Wolfgang Ellenrieder: Ich sehe mich schon hauptsächlich als Maler. Allerdings gibt es für mich natürlich viele interessante Schnittmengen zu den anderen Medien. Daher habe ich dann in den letzten Jahren einige ortsbezogene Ausstellungen und Arbeiten als Fotos oder Installationen realisiert.

Schaut man sich Deine Malerei genauer an, so gibt es in den letzten Jahren eine Art Genese von abstrakt zu figurativ, wobei auch in den figurativen Werken sehr viel abstraktes erhalten bleibt und umgekehrt. Noch zu Zeiten der Schau „superbunt“ gab es viele Formen, die z.T. an Pflanzen erinnerten, aber auch völlig losgelöst von realen Vorbildern erscheinen konnten. Dazwischen gab es immer wieder so etwas wie Augäpfel, die mit abstrakten Formen und Linien collagenartig zu einer Art surrealem Stilleben kombiniert wurden. Kannst Du diese Werke ein wenig erläutern? Ging es Dir um das ironische Spiel mit den Konnotationen?

Aus einem über die Jahre angelegten persönlichen Archiv aus Zeichnungen, Aquarellen und Fotos entstanden Bilder, die diese aus der Natur oder dem Mikrokosmos entlehnten Formen immer manipulativer kombiniert und eingesetzt haben. Als dies für mich ausgereizt und durchgespielt war, tauchten in der Folge dann wieder lesbarere Formen und Gegenstände, oft aus meinem Atelierinventar, wie etwa Heizlüfter, Druckluftschläuche oder Farbbehälter in den Bildern auf. Natürlich kann man das als eine Anspielung auf die tradierte Ikonografie von Stillleben ansehen. Die Augäpfel sind aber nicht nur ein Verweis auf Wahrnehmung oder Erkenntnis, sondern stellen darüber hinaus einen aggressiven Blickkontakt zum Betrachter her. Zusätzlich lenken sie ab von Flächen, die wie Projektionen oder Bilder im Bild funktionieren.

Du verwendest ja für Deine Portraitreihen auch Motive aus Hardcore-Pornos, allerdings gibt es nie explizite Motive, sondern stets nur die heran gezoomten Gesichter der Protagonisten zu sehen und dennoch fällt dem Betrachter der Kontext sofort auf. Brichst du hier bewusst mit der Tradition von Portraitmalerei oder was möchtest Du damit abbilden bzw. vorführen?

In den 90er Jahren habe ich begonnen, einschlägige CDs, oft aus der „letzten Saison“ aus Pornoshops zu sammeln. Interessant fand ich bei diesem Bildmaterial die durchgehende Diskrepanz zwischen den akrobatisch verrenkten Körpern und den oft gelangweilten, gleichgültigen und die Erregung nur spielenden Gesichtern. Mittlerweile werden wir ja mit einer Flut entsprechender Bilder konfrontiert, so dass daher für mich die Frage im Vordergrund stand, ob vielleicht schon ein Gesichtsausdruck ausreicht, um den dazugehörigen Film im Kopf des Betrachters ablaufen zu lassen. Daraus sind dann eine ganze Reihe großformatiger Aquarelle entstanden. Aquarell übrigens deswegen, weil das für mich einen größeren Abstand zum Ausgangsmaterial hat.

In einer anderen Portraitserie verwendest Du Vorlagen aus Stock-Foto-Katalogen, die normalerweise Werbeagenturen für Broschüren oder Werbung nutzen. Diese Stock-Fotos basieren auf Werbeästhetik und Gebrauchslogik. Du greifst also auf Standard-Bilder zurück, die aufgrund ihrer Klischeehaftigkeit eigentlich nicht kunstkompatibel erscheinen. Andere Künstler fotografieren ihre Motive ja lieber selbst oder nutzen die Suchmaschinen des Internet. Was reizt Dich an diesen Werbefotos? Wofür stehen sie? Wie kommt die Auswahl zustande und worin unterscheiden sie sich von anderen Motiven, etwa den Zelt-Bildern?

Die Reihe mit den Stock-Foto Portraits entstand als Fortsetzung der Serie mit den Pornoaquarellen und meiner Beschäftigung mit digitalen Bildarchiven. In gewisser Weise verändern ja diese auf Halde produzierten Bilder sehr subtil unsere Sehgewohnheiten. Während man eigentlich davon ausgeht, dass in den Printmedien die Bebilderung in einem engen Zusammenhang mit den Texten steht, ist es heutzutage selbst bei Tageszeitungen so, dass ein Großteil des Bildmaterials aus Stock-Foto Archiven stammt. Also oft schon lange im Voraus produziert wurde und uns Aktualität vorgaukelt. Das erfordert, dass das Bildmaterial erst einmal möglichst neutral gehalten sein muss. Durch überwiegend unscharfe Hintergründe und nichtssagende Kleidung der Protagonisten kann man die Bilder weder einem bestimmten Ort noch einer speziellen Zeit zuweisen. Deshalb können sie so vielfältig untertitelt werden. So dient zum Beispiel seit Jahren immer wieder das gleiche Bild eines entsetzt blickenden Brokers zur Visualisierung der Börseneinbrüche. Aber genau diese Offenheit reizte mich beim Malen. Außerdem fand ich es interessant, das Verhältnis Maler und Model einmal umzudrehen und mir die Vorlagen zu kaufen.

Für die Zeltbilder dagegen verwende ich Bildquellen, wie sie auf vielen privaten Websites zu sehen sind. Oft wird damit liebevoll der letzte Urlaub dokumentiert. Fasziniert hat mich daran die Art und Weise wie das Zelt als eine dünne Membran zwischen innen und außen funktioniert, eigentlich sehr persönlich gemeint ist, aber an der Uniformität der Masse scheitert und anschließend dann übers Internet der größten möglichen Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.

Gibt man bei google den Suchbegriff Camping ein, erhält man mittlerweile über 10 Millionen Bildeinträge. Stefan Berg hat diese Bilder in einem Text als „poröse Idyllen“ bezeichnet. Ich finde, das trifft es ziemlich gut, überall tun sich Löcher auf.

Aber ist das Zeltmotiv nicht auch extrem öde, dadurch dass es eindeutig im Urlaubskontext steht? Hast du keine Angst vor dem Vorwurf eine motivische Banalität abzuliefern?

Nein. Denn da glaube ich an die Malerei. Durch sie laden sich die ziemlich ausgelaugten elektronischen Vor-Bilder wieder mit etwas auf, was man vielleicht als Aura des paradoxen Echten bezeichnen könnte. Und gerade die offensichtliche Gleichschaltung der digitalen Bildquellen, aus der sich ihre merkwürdige, fast irreale Stimmung ergibt, ist für mich der eigentlich interessante Reizpunkt, sich malerisch damit auseinander zu setzen. Ganz so eindimensional kann man das mit dem Urlaubskontext natürlich nicht sehen. Urlaub ist für die einen ein Wochenende auf einem Open-Air-Konzert, für die anderen kann es Zelten mit diversen Wehrsportaktivitäten bedeuten.

Neuerdings gibt es auch sehr viel Raumkonstellationen in Deinen Gemälden, doch nie ist der Raum greifbar, es handelt sich um Konstruktionen, um – wie wiederum Stephan Berg es nannte – Raumutopien, die mit der Idee von Raum arbeiten und in der Regel ohne Menschen auskommen. Allerdings schwirren häufig wieder abstrakte Elemente durch die Räume. Versuchst Du Dich an einer Art Synthese von abstrakter und figurativer Malerei?

Ich weiß gar nicht, ob man das generell so trennen kann. Stellen in Bildern, die erst einmal ungegenständlich gelesen werden, entwickeln ja oft, bedingt durch die Farbe eine räumliche Wirkung. Gleichzeitig können sich gegenständliche Stellen, aus der Nähe betrachtet in reine Malspuren auflösen. Das, was du als abstrakte Elemente bezeichnest, hat eigentlich immer seinen Ursprung in der Realität, ist dann aber in der Größe aufgeblasen oder verkleinert und verliert so erst einmal seine eindeutige Lesbarkeit. Zusätzlich habe ich auch immer schon mit unterschiedlichen Möglichkeiten der Schärfe und Unschärfe gearbeitet. Das verstärkt natürlich noch die Verunsicherung. Es interessiert mich sehr, Erwartungshaltungen aufzubauen und diese dann bewusst wieder zu unterlaufen. Die Räumlichkeiten in den Bildern entwickeln sich auf recht unterschiedliche Arten: aus Skizzen, am Computer generierten 3D Modellen, aber auch aus ganz simplen Pappekonstruktionen. Die Bilder saugen Elemente aus unterschiedlichsten Quellen auf, sampeln sie und stoßen sie in modifizierter Form wieder aus. Sie erzeugen dadurch eine Parallelwelt und zeigen artifizielle Konstellationen, die möglich sein könnten. Das ist eine interessante Spielwiese, deren ganze Breite ich noch lange nicht ausgelotet habe.

Manchmal kommen jedoch auch ganz konkrete Details ins Bild wie etwa Lampen, Discokugeln oder Kronleuchter. Sind das Platzhalter für den Menschen? Was für Räume zeigst Du dem Betrachter, wofür stehen sie und was sollen sie vermitteln?

Ich sehe sie nicht als Platzhalter, sondern eher als Ankerpunkte. Bei dieser Serie mit den Lichtbildern sind die Lichtquellen und Kugeln mit ihren vielen Spiegeln die einzigen Elemente, die eindeutig gegenständlich gelesen werden können. Sie hängen meistens in der oberen Bildhälfte und dadurch lösen sich die Bilder nach unten hin in Farbe auf. Es ist ihnen sozusagen der Boden entzogen. Die Bilder zeigen eigentlich ganz unsichere räumliche Konstellationen, man weiß nicht wie tief man fallen könnte. Oder ob es überhaupt irgendwo festen Grund unter den Füßen gibt.

Es ist auffällig, dass Deine Maltechnik eine sehr spezielle ist. Manche Stellen im Bild sind wie mit dem Pinsel gemalt, viele andere scheinen in einer Airbrush-Technik bearbeitet, die durch ihren Weichzeichnereffekt und aufgrund der gängigen Nutzung für Panther auf Motorradtanks ja ein wenig peinlich besetzt ist. Wie wichtig ist Dir diese Malweise? Was reizt Dich an dieser spezifischen Technik? Kann sie etwas transportieren, was anders nicht transportiert werden kann? Würdest Du das als Manier oder Stil sehen wollen?

Die erste Spritzpistole habe ich mir Anfang der 80er Jahre in den USA gekauft. Zu einer Zeit, in der in Bezug auf „sprayen“ sehr viel auf der Strasse ablief. Für mich hat deren Benutzung daher eher den Aspekt des „quick and dirty“. Im Übrigen gebrauche ich die Pistolen ganz unterschiedlich, manchmal am Anfang eines Bildes eher zeichnerisch, wie einen Pinsel, dem die Farbe fast nie ausgeht. Diese Stellen werden dann in der Folge oft wieder übermalt und sind dann nicht mehr sichtbar. Andererseits nehme ich aber auch Lackiererpistolen, um Partien großflächig in einem unscharfen Farbnebel wieder aufzulösen. Zum Auftragen der Farben benutze ich aber natürlich nicht nur Spritzpistolen, sondern auch Roller, Schwämme und Pinsel. Die Farben mache ich mir fast immer aus Pigmenten und unterschiedlichen Bindemitteln selbst. Die farbliche Wirkung und Dichte entsteht dabei durch das Überlagern der Farbschichten und der daraus entstehenden Vernetzung der einzelnen Bildpartien.

Kommen wir doch kurz noch zu den Fotos, speziell aus den Jahren 2002/2003. Hier arrangierst Du Personen in Schein-Idyllen, indem Bastel-Häuser aus dem Kontext von Modelleisenbahnen in eine reale Landschaftsfotografie samt spielenden Kindern oder Personen mit Rasenmäher montiert werden. Das so entstandene Foto wirkt gleichzeitig völlig künstlich, scheint aber doch möglich. Allerdings wirkt der Gegensatz von Natur zu Fake ein wenig zu offensichtlich, so dass es nicht um die Authentizität bzw. Glaubwürdigkeit von Fotografie gehen kann. Worum geht es hierbei stattdessen?

Nun, ein Fake ist nur dann ein Fake, wenn er auch erkannt werden kann. Ansonsten würde man die Lüge ja für die Realität halten. Natürlich ist es interessant, an manchen Stellen kleine Brüche und Fehler einzubauen, wenn heute nahezu jedes Magazinfoto so perfekt digital nachbearbeitet ist, dass man es eben nicht bemerken sollte. Fotografie war daher in diesem Fall ein nettes Medium, da es vordergründig diesen schönen Echtheitsbonus zu besitzen scheint und so glatt und sauber wirkt, sich heute aber Möglichkeiten zur Manipulation bieten, die man eigentlich eher von Malerei kennt. Fotografie muss nicht unbedingt nur den Moment einfangen und hat heute oft mit dem, was man unter traditioneller Fotografie versteht, nur noch das Papier gemeinsam, auf dem am Ende die Belichtung stattfindet. Aber das war nicht der einzige Aspekt, der mich bei diesen Arbeiten interessiert hat. Über die Jahre habe ich immer wieder die Kataloge einschlägiger Modelhaushersteller gesammelt. Diese Arrangements mit Haus, Natur und Menschen geben tiefe Einblicke in die Befindlichkeit der jeweilige Zeit, ändern sich aber andererseits in vielen Details über die Jahrzehnte nicht. So entstand die Idee, wie ein Modellbauer einen ganzen Fundus an Accessoires und Modulen anzulegen und ein virtuelles Dorf entstehen zu lassen. Die ganze Sache erleichtert hat dabei die Tatsache, dass anscheinend aus vielen ehemaligen Spielzeugeisenbahnbesitzern heutzutage Bauherrn von Doppelhaushälften geworden sind, die sich nun eines ihrer Modelhäuser in eine Vorortsiedlung bauen lassen. Vieles ist im großen wie im kleinen Maßstab nahezu identisch und ergibt so die merkwürdige Atmosphäre.

Die neueste Arbeit Musterbau ist für eine Ausstellung bei e.on in München entstanden, es handelt sich um eine raumgreifende Installation, eine Art Raum-im-Raum-Konstruktion, bei der Du Malerei anders einsetzt als normalerweise. Es entstehen komplizierte Blickachsen und verwirrende Kombinationen von innen/außen, von vorne/hinten. Ist das ein singuläres Projekt oder ergibt sich aus dieser Umsetzung etwas Neues, an dem Du etwa in anderen Ausstellungssituationen weiterarbeiten möchtest?

Als ich eingeladen wurde auf der Piazza von e.on in München eine Arbeit zu realisieren, war für mich klar, dass ich was mit Malerei machen wollte. Es fehlten nur die geeigneten Wandflächen, um Bilder zu zeigen. So entstand nach und nach die Idee, die nötigen Wandflächen in die Arbeit zu integrieren und eine Art Musterbau für ein kleines Museum zu entwickeln. Es gibt drei Etagen, das Lager im Erdgeschoss, einen Oberlichtsaal im ersten Stock und das Direktorenzimmer ganz oben. Konsequent erschien mir dann, den Bau sozusagen umzustülpen. Alles findet außen statt, ist von allen Seiten einsehbar und bezieht durch die Öffnungen und Wanddurchbrüche die reale Architektur mit ein. Es ist wie ein großes Bild, das über alle Ecken wuchert. Gleichzeitig sollte die Präsentation dort aber auch wie eine „Retrospektive“ funktionieren. So tauchen also Elemente aus früheren Arbeiten auf, werden aber in einem Remix neu kombiniert, verändert und zu einem einzigen wuchernden Bild verbunden. Die meisten der Paneele sind direkt bemalt. Insgesamt ist die Arbeit 8 Meter lang, 4 Meter breit und 7,60 Meter hoch.

Die Auseinandersetzung mit dem realen Raum war dabei durchaus spannend für mich. Ich empfinde den „Musterbau“ aber eigentlich nicht als reine Installation, sondern eher als mehrdimensionale Malerei. Das ist durchaus ein interessanter neuer Aspekt, den ich bei entsprechenden Projekten weiter verfolgen möchte. So entsteht für eine Ausstellung im Kunstverein Würzburg im Sommer dieses Jahres gerade eine Arbeit, die auf die besonderen Gegebenheiten des dortigen Raumes eingeht.

Abschließend würde ich gerne noch erfahren, ob es für Dich so etwas wie Leitmotive oder Hauptthemen in Deinem Werk gibt? Denn auf den ersten Blick erscheint es äußerst disparat und extrem breitgefächert.

Wenn ich das so rekapituliere, dann lässt sich vieles zurückführen auf meine Beschäftigung mit den unterschiedlichen Bildquellen, Bildsystemen und den Veränderungen, die in einem stark medial geprägten Zeitalter stattfinden. Angefangen bei den sehr speziellen Modelhauskatalogen, CDs aber auch den eigenen Zeichnungen und Skizzen sammle ich einfach Bilder jeder Art. Daraus entwickeln sich dann die Projekte und Serien, in denen ich mich mit der Funktionsweise und Glaubwürdigkeit von Bildern auseinander setze. Um diese Bilder dann aber aus ihrer zeitlichen Fixierung zu lösen, scheint mir Malerei immer noch das beste Medium zu sein.

Wolfgang Ellenrieder,
geb. 1959 in München; 1981-88 Studium an der Akademie der Bildenden Künste München, 1990 DAAD-Stipendium Großbritannien; 1991 Kunstpreis der Stadt Starnberg; 1992 Stipendium Cité Internationale des Arts, Paris; 1994 Deutscher Kunstpreis der Volksbanken und Raiffeisenbanken; 1995-97 Lehrauftrag an der Fachhochschule für Gestaltung, Augsburg; 1996 Bayerischer Staatsförderpreis für Bildende Kunst; 1997 Arbeitsstipendium des Kunstfonds e.V., Bonn; 2000 Gastprofessur an der Universität Paderborn

Einzelausstellungen (Auswahl)
1999 „Super•Bunt“, Kunstverein Freiburg, (K); „Heart of Darkness“, Galerie Eugen Lendl, Graz; 2000 „surrogate“, KunstRaum, Hüll, (K); 2001 „Layers“, Galerie IN SITU, Aalst, Belgien; „Labor“, Maximiliansforum, München; 2003 „strange fruits“, Galerie im Park, Burgdorf; „Erlebniswelt“, Kunstverein Friedberg; „In surround“, Galerie van den Berge, Goes; 2004 „Neue Räume“, Galerie cp, Wiesbaden; 2005 „translocation of virtual reality“, Galerie InSitu, Aalst; „camp“, gip contemporary, Zürich; 2006 „parallel“, Museum van Bommel van Dam, Venlo, (K); „windowlicker“, Kunstverein Ludwigshafen; „Boys“, Galerie Hermeyer, München; „Poröse Idyllen“, Galerie Heufelder&Koos, München; 2007 „und dann waren wir jeden Tag wo anders“, Kunstverein Rosenheim; „My private 2nd life“, Filipp Rosbach, Leipzig; „Musterbau“, e.on München, (K); „Glamour“, Kunstverein Konstanz; 2008 Kunstverein Würzburg; Filipp Rosbach, Leipzig; Galerie cp, Wiesbaden

Gruppenausstellungen (Auswahl)
2001 „Kunst für Kaliningrad“, Museum Ostdeutsche Galerie Regensburg; „Unter Wasser – Kunst im Submarinen“, Museum Bellerive, Zürich, (K); „Transgression – ein photographischer Diskurs“, Künstlerhaus Wien, (K); 2002 „per saldo“, Nordbrabants Museum, ‘s-Hertogenbosch, (K); 2003 „history is what’s happening“, de smederij, Heerlen, (K); 2004 „true lies“, franz gertsch museum, Burgdorf, Kallmann Museum, Ismaning, (K); „de Magie van het Beeld II“, Galerie In Situ Aalst; 2005 „Eden“, Galerie Hermeyer, München; „vom Bild // zum Bild“, Museum der Moderne Rupertinum, Salzburg, (K); „Kunst vom Stein“, Staatliche Graphische Sammlung, München; 2006 „Zurück zur Figur“, Hypo Kunsthalle, München / Franz Gertsch Museum, Burgdorf, (K); 2007 „Zurück zur Figur“, Kunsthal Rotterdam / Kunsthaus Wien, (K); „Inferno in Paradise“, Alexander Ochs Galerie, Berlin; „an de Hand van …“, Museum van Bommel van Dam, Venlo; „slow food“, Künstlerhaus Bethanien, Berlin; „Magie van het Geschilderde Beeld“, Stedelijk Museum Aalst; 2008 „Magie van het Geschilderde Beeld“, Kunstcentrum W3, Vlissingen / Lancester Gallery, Coventry