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Nachrichtenforum: Messen & Märkte · von Jürgen Raap · S. 18 - 19
Nachrichtenforum: Messen & Märkte , 2003

“Robuste Geschäfte” meldeten die 174 Teilnehmer der Messe The Armory Show New York im März 2003. Die Eröffnungsgala war als Benefiz-Veranstaltung zugunsten des Ausstellungsetats des Museum of Modern Art in New York ausgerichtet worden und brachte 200.000 Dollar zusammen. Aus Deutschland nahmen 22 Galerien an der Messe teil, aus Österreich und der Schweiz je fünf.

Auf dem Rücktransport von der Kunstmesse Köln nach Wilhelmshaven sind 27 Gemälde gestohlen worden, darunter Werke von Nolde, Kokoschka, Nay und Warhol. Vermutlich geschah der Diebstahl während einer Rast des LKW-Fahrers in der Nähe von Oldenburg. Die gestohlenen Bilder sind im Internet abgebildet: www. polizei.nrw .de/koeln.

Die zeitgleiche Art Brussels war ein Handicap für die Kölner Messemacher. Viele etablierte Galerien mieden diesmal die“kunstköln”, und rein optisch wirkte das Besucheraufkommen an manchen Tagen doch etwas dürftig. Die Statistik wurde allerdings durch die beiden Parallelmessen mit alter Kunst aufpoliert: 20.000 Besucher an den ersten drei Tagen. Und so war Klaus-Gerrit Friese, Vorsitzender des Bundesverbandes Deutscher Kunstverleger, mit der Stimmung auf der “kunstköln” trotzdem “zufrieden”. In den Kojen dominierten moderate “Schnäppchenpreise”: Bei Claudia Böer (Hannover) kosteten z.B. Bleistiftzeichnungen von Matthias Beckmann 250 Euro. Die Galerie Schröder u. Dörr (Berg. Gladbach) verlangte für abstrakte Ölbilder von Thomas Koch 3.300 Euro. Michael Schultz (Berlin) zeigte erstmals die junge Baselitz-Schülerin Soe auf einer Messe und verkaufte von ihr acht Arbeiten zwischen 700 und 2.800 Euro. Andere prominente Galerien auf dieser Messe waren u.a. die Galerien Fahnemann (Berlin), Löhrl (Mönchengladbach), Orangerie-Reinz (Köln) und Ernst Hilger (Wien).

Seit drei Jahren lädt die Art Frankfurt junge Kuratoren…

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