Titel: Video - 20 Jahre später · S. 106
Titel: Video - 20 Jahre später , 1985

Video-Arbeiten

Marina Abramovic

geboren 1946 in Belgrad
1960-68 Malerei und Zeichnungen
ab 1968 eigene Texte, Zeichnungen und Projekte
1970-73 Sound-Environments
1973-75 Lehrauftrag an der Kunstakademie Novi Sad
1973-76 Performances, Videos, Filme
1975 lernt sie in Amsterdam Ulay kennen.

Ulay

(Uwe F. Laysiepen)

geboren 1943 in Solingen
1957-62 Ingenieurstudium
1963-68 Fotografenausbildung, Experimente mit Polaroidfotografie
1969-73 Aphorismen und Polaroid-Fotoarbeiten, Autopolaroid-Archiv „Renais Sense“, Filme, Environments. Erste Ausstellung mit Autopolaroids.
1975 lernt er in Amsterdam Marina Abramovic kennen.
ab 1976 gemeinsame Arbeit. 1976-79 Reisen in Europa und den USA; leben von 1980-81 in Australien. Dort Wüstenreise und Aufenthalt bei Ureinwohnern. Workshops, Vorträge und Performances. „Anima Mundi“ und „Modus Vivendi“. Video-Arbeiten in Europa und Asien. Für die Video-Arbeit „AAA-AAA“ 1982 Preis des ‚Kulturkreises im Bun-desverband der Deutschen Industrie‘. Musiktheater ‚Positive Zero‘ für das Holland Festival 1983. Im gleichen Jahr Preis beim Videofestival in Lugano.

Filme

1977 Imponderabilia, 16 mm Farbe, 25 Min.
1979 Communist Body/Capitalist Body, 16 mm Far-
be, 25 Min.

Videos

1976 Relation in Space, s/w., 60 Min.
1983 City of Angels, Farbe, 20 Min.
1984 Terra degli dea madre, Farbe, 16 Min.

City of Angels

Marina Abramovic/Ulay

Art Vital

no fixed living-place
permanent movement
direct contact
local relation
self-selection
passing limitations
taking risks
mobile energy
(1976)

Dies schreiben Marina Abramovic und Ulay in dem Jahr, da sie beschließen, zusammen Performances zu machen. Sie leben und reisen in einem Lieferwagen. Ihre Performances kreisen anfangs um die physischen Grenzen von Erschöpfung und Schmerz. Ihre Willenskraft ermöglicht Ausnahmezustände. Die Anwesenheit des Publikums löst einen starken Energiestrom aus, der als Dialog zwischen den Akteuren und dem Zuschauer gesehen werden kann….

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