Dossier: exhibit! Was passiert, wenn Ausstellung, ausgestelltes Werk und Kunstwerk zunehmend verschwimmen? Über das Ausstellen als  künstlerisches Handlungsfeld Jetzt lesen Praxis“ versammelt mithilfe neuer Perspektiven die vielfältigen Ausformungen des Ausstellens und geht dabei nicht nur der Frage nach, wie Künstler_innen das Zeigen – von Kunst – konzipieren, sondern vor allem wie sie dieses Zeigen – als Kunst – praktizieren.

BER-Flughafen Berlin: Kunst am Bau von Olaf Nicolai, Pae White, Matt Mullican, Gruppe STOEBO, Takehito Koganezawa

29. Oktober 2020 · Aktionen & Projekte

Mit der Eröffnung des neuen Berliner Flughafens BER (offizieller Name: Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt) sind nun ab Herbst 2021 dort auch die Kunst am Bau-Beiträge dauerhaft öffentlich zugänglich. Von Olaf Nicolai stammt die Arbeit „Gadget“ als „überdimensionale Perlenkette aus weißen Glaskugeln“ an der Fluggastbrücke an Terminal 1. „Die Kugeln legen sich wie ein Armband um die Brücke und signalisieren die jeweilige und aktuelle Nutzung des Fluggaststeiges: Von der unbenutzten Brücke über die aktive Nutzung bis zum Take-off und dem Anflug werden die verschiedenen Zustände in der Frequenz des Leuchtens visualisiert.“ Pae White entwarf einen „Magic Carpet“, ein fliegender roter und 1.000 qm großer Teppich, der unter der Decke der Eincheckhalle schwebt. Matt Mullican hat mittels Sandstrahltechnik einen „Subject Pavillon“ mit kleinen Symbolen gestaltet und die Gruppe STOEBO (Cisca Bogman und Oliver Störmer“ sind mit einem Sterntalerhimmel aus 5.000 Münzen vertreten. Takehito Koganezawa hat eine raumhohe Lichtbox konzipiert, „die nach dem Zufallsprinzip in blau und weiß beleuchtet wird. Auf ganz abstrakte Weise wird hier die Reise vorweg genommen“. https://www.berlin-airport.de

Dazu in Band 233/234 erschienen:

Dazu in Band 238 erschienen: