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Titel: Post-Vandalismus — Eine Ästhetik der Straße - III Zwischen Legalität und Illegalität · von Larissa Kikol · S. 132 - 143
Titel: Post-Vandalismus — Eine Ästhetik der Straße - III Zwischen Legalität und Illegalität ,
Titel: Post-Vandalismus — Eine Ästhetik der Straße - III Zwischen Legalität und Illegalität

Aus der Subkultur die Zukunft formen

Über Energie und Quellen für Kreativität und Kunst
Ein Interview mit Nils Müller, Galerie Ruttkowski;68 von Larissa Kikol

Ruttkowski;68 zählt zu den renommiertesten jungen Galerien auf dem Kunstmarkt. Der Name steht für zeitgenössische, aktuelle Kunst, für viel Malerei und für neue Trends. In den Dependancen in Köln, Düsseldorf, Paris und New York stellen Künstler*innen wie Antwan Horfee, Eva Beresin, Richie Culver, Conny Maier oder Stefan Marx aus. Was sich schnell herum sprach: Ruttkowski;68 zeigt auch Künstler*innen, die aus dem vandalischen Sprayen kommen und begleitet sie auf dem Weg in die institutionelle Kunstwelt. Nils Müller, der Gründer und Galerist, kennt aus seinem eigenen Leben die Subkultur des Graffitis und hat sie bis heute nie verlassen. Damit ist er, zumindest in Deutschland, der einzige Galerist, der authentisch in beiden Welten zuhause ist und erfolgreich die Brücke in die Gegenwartskunst und auf den Kunstmarkt beschritt. Als Experte für den Transfer der illegalen Malerei in den White Cube gibt er Auskunft über die Besonderheiten dieser Künstlerwege und beider Sphären.

 

Die Anfänge der Galerie Ruttkowski

Larissa Kikol: Ich möchte gerne vorne anfangen, jedoch gibt es hier zwei Erzählstränge in deinem Leben. Einmal Graffiti und einmal die Galerie. Beginnen wir mit letzterem. Wie bist du Galerist geworden?

Nils Müller: Es fing 2010 an. Das ist das Todesjahr von Sven Ruttkowski. Vorher bin ich von Heidelberg nach Köln gezogen und habe mich als Fotograf selbständig gemacht. Während der Wohnungssuche lernte ich Sven kennen, ein Kumpel aus Bochum stellte ihn mir vor. Sven hat…


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