Band 253
Vom Sinn der Kunst
Wozu Kunst? Was kann Kunst? Wie denkt Kunst?
Wenn die Frage nach dem Sinn der Kunst gestellt wird, so ist das entweder ein Zeichen für ein gestörtes Verhältnis zu ihr oder es geht, im Gegensatz ...
Wenn die Frage nach dem Sinn der Kunst gestellt wird, so ist das entweder ein Zeichen für ein gestörtes Verhältnis zu ihr oder es geht, im Gegensatz dazu, um ein hoffnungsreiches Momentum, das die lebendige Sinnlichkeit und zeitgemäße Sinnperspektive von Kunst erforschen will. Zweites trifft genau Absicht und Zweck der in diesem Themenband versammelten Essays, Gespräche und Statements. Prominente Autoren, Philosophen, Künstler und Kunstvermittler widmen sich multiperspektivisch den folgenden Schlüsselfragen: Wozu dient Kunst? Was kann Kunst bewirken? Und wie denkt die Kunst? Die daraus resultierende Vielfalt und Vielzahl an inspirierenden Thesen, Strategien und Antworten folgt einer gemeinsamen Erkenntnis: Kunst regt nicht nur zu einer tieferen Befragung des eigenen Ich an. Sie in unseren Sinneskosmos einfließen zu lassen, führt zu einer offeneren Weltsicht, die eines ermöglicht: Mehrdeutigkeit statt Eindeutigkeit, Dissens statt Konsens, Visionen von Wahrheit statt einer einzigen Wahrheit.

Alle Beiträge aus dieser Ausgabe
Titelbeiträge

Vom Sinn der Kunst
Wozu Kunst? Was kann Kunst? Wie denkt Kunst?

Einen Kunstsinn suchen und finden
Wir könnten porös sein wie ein Schwamm

Was kann die Kunst?
Neun ästhetische Strategien

Kunst und Künstlertum
Eine Demystifizierung oder Die Begründung von Kunst als Denken

Karen van den Berg
„Ein neuer Realismus zeichnet sich gegenwärtig ab.“ Über künstliche Intelligenz, Serendipität, und Schönheit

Gerhard Johann Lischka
Mind Art Manifest

Bazon Brock
„Glauben ist Wissen und Wissen ist Glauben“ Über Gehschrift, Biografiepflicht, Denkdienst, und Seefahrt

Abschied von den Versprechen des Ästhetischen?
Sechs Fragen und Antworten zu Sinn und Bedeutung von Kunst

Wolfgang Welsch
Mittels der Kunst geht es eigentlich um Lebenskunst

Mirjam Schaub
Kunst meint, etwas, fast nichts, zum Anlass zu nehmen

Alexander García Düttmann
„Das Denken der Kunst ist ein Denken des Körpers“

Hans Ulrich Reck
„Die Verpflichtung der Kunst auf das Schöne ist Selbstbetrug“
















































