Band 256
publish!
Publizieren als künstlerische Praxis
Was bedeutet es heute im künstlerischen Umfeld zu publizieren? Angesichts sich verändernder Medienlandschaften, institutioneller Umbrüche und diskursiver Verschiebungen, verhandeln Künstler- Innen die Methoden des Publizierens gerade ...
Was bedeutet es heute im künstlerischen Umfeld zu publizieren? Angesichts sich verändernder Medienlandschaften, institutioneller Umbrüche und diskursiver Verschiebungen, verhandeln Künstler- Innen die Methoden des Publizierens gerade neu und führen Brüche ein. Das Dar- stellungsmedium Buch bleibt, der Umgang damit hat sich jedoch vom statischen Objekt hin zum prozessorientierten Werk- zeug gewandelt. Vielfältige Erscheinungen wie etwa als Ausstellungsräume begriffene KünstlerInnenpublikationen, Bücher im Kontext von Internet- und Netzwerk- kultur, Distribution als künstlerische Methode, von KünstlerInnen geführte Verlage, Buchhandlungen und Initiativen oder zahlreiche experimentelle Romane von KünstlerInnen treten vermehrt auf. Es zeigt sich, dass es an der Zeit ist, die Frage nach dem Publizieren mit aktuellen ästhetischen, künstlerischen und gesell- schaftlichen Diskursen zu konfrontieren. In diesem Themenband „publish!“ dis- kutieren KünstlerInnen, Herausgeber- Innen und WissenschafterInnen in Essays und Gesprächen wie sich das traditionelle Publizieren aus der experimentellen Kunstszene entwickelt und forcieren eine neuerliche Beschäftigung mit der Buch- seite im immer dichter werdenden Wald aus Pixeln des 21. Jahrhunderts.

Alle Beiträge aus dieser Ausgabe
Titelbeiträge

publish!
Publizieren als künstlerische Praxis

Publizieren als künstlerische Praxis
GESPRÄCHSRUNDE MIT EVA MARIA STADLER, VANESSA JOAN MÜLLER, SARAH BOGNER UND JOSEF ZEKOFF (HARPUNE VERLAG), LUC GROSS (TRAUMAWIEN)

Vom Rand ins Zentrum – Vom Buch zum Publizieren
TENDENZEN KÜNSTLERISCHER PUBLIKATIONSPRAXIS

Eva Weinmayr und Rosalie Schweiker
UND STATT ODER – DIE ANATOMIE VON AND

Paul Soulellis
„WAS WIR BRAUCHEN, IST EIN NOCH VIEL RADIKALERES PUBLIZIEREN“

Auf der Seite wie im Raum
PUBLIZIEREN UND AUSSTELLEN ALS PRAKTIKEN DER KUNSTPRODUKTION

Mariana Castillo Deball
„AUSSTELLEN UND PUBLIZIEREN ALS TEIL DERSELBEN SITUATION“

Slavs and Tatars
DISKURSIVE GASTFREUNDSCHAFT

Momente der Distribution
VERLEGEN, PRÄSENTIEREN UND ARCHIVIEREN ALS KÜNSTLERISCHE PRAXIS

Gloria Glitzer
KUNSTBUCHMESSEN WERDEN ZU ORTEN DES AUSTAUSCHS, NICHT NUR IN BEZUG AUF DIE KÜNSTLERISCHEN ARBEITEN

Hubert Kretschmer
DAS ARCHIV ALS FORSCHUNGSBIBLIOTHEK

In der Asche des Digitalen
POSTDIGITALES PUBLIZIEREN HEUTE

Holly Melgard
DIE ZUKUNFT IST NOCH NICHT PASSIERT

J. Gordon Faylor
DATEITYPEN ALS PUBLIKATIONSTAKTIK
















![Alina Szapocznikow, Cendrier de Célibataire I [Der Aschenbecher des Junggesellen I], 1972, Polyesterharz und Zigarettenstummel, 11,5 × 12,5 × 11 cm, Privatsammlung, Foto: Fabrice Gousset, Courtesy: Galerie Loevenbruck, Paris, Courtesy: The Estate of Alina Szapocznikow / Piotr Stanislawski / Galerie Loevenbruck, Paris / Hauser & Wirth, © ADAGP, Paris / VG Bild-Kunst Bonn, 2018](https://d3speutakpkuqn.cloudfront.net/app/uploads/2018/09/07171758/5213475_image_2_270.jpg)




















