1986 - 83 – www.kunstforum.de
83

Szene New York: Tropical Codes I

"Szene New York", kritisch beleuchtet von Tricia Collins und Richard Milazzo. Die Kritiker nähern sich ihrem Gegenstand – der neuen konzeptuellen Kunst – in brainstormartiger Gesprächsform. Unterhalten haben ... WEITERLESEN sie sich u. a. über Ross Bleckner, James Welling, Peter Nadin, Meyer Vaisman, Peter Halley, Not Vital, Jeff Koons, Jonathan Lasker, Haim Steinbach, Saint Clair Cemin und Annette Lemieux. In ihrer Rundumschau machen Collins und Milazzo in der neuen konzeptuellen Kunst New Yorks ein "Post-Simulationsmodell" aus, das "die Abstraktion und die Konkretisierung aufhebt und in eine hybride Form umwandelt". Fortgesetzt wird die Serie über New York in den Bänden 84 (1986) und 92 (1987). Zum Thema Kunstszene New York siehe auch die Bände 61 (1983), 143 (1998) und 189 (2008). VERBERGEN

Inszenierte Fotografie I

Für Klaus Honnef ist die Fotografie eine "außerordentlich überzeugende und zugleich schlüssige bildnerische Umformung der Realität mit freilich eigener Gesetzmäßigkeit". Die kritischen Diskussionen ... WEITERLESEN um die "fotografische Verfasstheit" digitaler Bilder ausblendend, betrachtet er das fotografische Bild als autonome, von der sicht- und greifbaren Wirklichkeit abgehobene "Surrogatrealität". Basis seiner auf zwei Bände angelegten (Band 83 und 84, 1986) Analyse aktueller fotografischer Positionen ist der paradoxe Charakter des Mediums, das zum einen in der sichtbaren Wirklichkeit verankert ist (angewiesen auf sie "wie der Kaffee auf die Bohne"), zum anderen jedoch eine Realität aus zweiter Hand, eine Wirklichkeit rein technischer Natur parallel zur unmittelbaren Wirklichkeit erschafft. Der methodische Denkansatz dieser Dokumentation zielt auf eine Verortung zeitgenössischer fotografischer Arbeiten zwischen den Eckpunkten "Kunst" und "Werbung". Zu diesem Zweck entwickelte Honnef vier biopolare Denkmuster, anhand deren er den Realitätswert fotografischer Bilder analysiert und ausdifferenziert. Das erste, "Die Welt als Fiktion – Die Fiktion als Welt", wird in diesem Band mit fotografischen Inhalten gefüllt. Der Kategorie "Die Welt als Fiktion" ordnet Honnef Werke von Ben Oyne, Achim Duchow, Nan Goldin, Eve Sonneman, Hanna D., Ulrike Ottinger, Candida Höfer und William Wegman zu. "Die Fiktion als Welt" entdeckt er in Fotografien von Joe Gantz, Bernhard Prinz, Milan Kunc, Joel Peter Witkin, Frank Majore und Evergon. VERBERGEN

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