Band 255
Migration, Mythen und kollektive Psychosen
10. Berlin Biennale und Manifesta 12 in Palermo
Anders als Museen müssen Biennalen ihre Relevanz mit jeder Ausgabe erneut unter Beweis stellen. Welche Lösungen finden dafür die 10. Berlin Biennale und Manifesta 12, neben der Venedig Biennale ...
Anders als Museen müssen Biennalen ihre Relevanz mit jeder Ausgabe erneut unter Beweis stellen. Welche Lösungen finden dafür die 10. Berlin Biennale und Manifesta 12, neben der Venedig Biennale Europas wichtigste Biennalen? Während sich die Berlin Biennale als Hauptstadtbiennale mit radikalen Konzepten definiert, sucht die europäische Wanderbiennale Manifesta ihr Profil in spannungsreichen Orts-Kontexten. Kuratiert von der aus Südafrika stammenden Gabi Ngcobo, werden auf der 10. Berlin Biennale mit dem Motto „We don’t need another hero“ Zustände einer kollektiven Psychose und Strategien der Selbsterhaltung erkundet. Die 12. Manifesta dagegen beauftragt erstmals ein Architekturbüro für das Gesamtkonzept. Mit dem Motto „The Planetary Garden – Cultivating Coexistence“ nimmt sie die Gaststadt Palermo in den Blick und führt dabei in zwanzig bezaubernd schöne Paläste, Kirchen und Gärten, um über Mafia, Migration und urbanistische Problemzonen zu diskutieren. Dieser Kunstforum Band beleuchtet in kritischen Essays und Kommentaren Konzepte und Umsetzungen und führt in kommentierten Fotorundgängen über die beiden wichtigsten europäischen Biennalen des Sommers.






































![Installationsansicht, „[SPACE] Street. Life. Photography. Street Photography aus sieben Jahrzehnten“, Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg, von links nach rechts: Dougie Wallace, Lisette Model, Melanie Einzig, Diane Arbus, Roman Bezjak, Maciej Dakowicz, Wolfgang Krolow, Peter Funch, © Henning Rogge / Deichtorhallen Hamburg](https://d3speutakpkuqn.cloudfront.net/app/uploads/2018/07/25195243/255039_1.jpg)
























