Band 265
Digital. Virtuell. Posthuman?
Neue Körper in der Kunst
Wir verbringen immer mehr Zeit mit unseren digitalen Geräten. immer mehr Bereiche unseres Lebens werden gegenwärtig digital. Im Zuge dessen erfährt der Körper als zentrale Oberflä ...
Wir verbringen immer mehr Zeit mit unseren digitalen Geräten. immer mehr Bereiche unseres Lebens werden gegenwärtig digital. Im Zuge dessen erfährt der Körper als zentrale Oberfläche kultureller Einschreibung neue Aktualität: Wie sieht die Schnittstelle von Mensch und Maschine künftig aus? Was wird es heißen, menschlich zu sein? Wie wird sich der Horizont menschlicher Erfahrung verändern? Die Antworten auf diese Fragen hängen davon ab, wen man fragt: den Künstler oder den Ingenieur, den Politiker oder den Transhumanisten. Aber eins ist allen klar: die Zukunft ist digital. Goldene Zeiten also für Philosophen, Hacker und Verschwörungstheoretiker; für euphorische Zukunftsvisionen und dystopische Untergangsszenarien. Dieser neue KUNSTFORUM Themenband versammelt die relevantesten neuen Bilder, Thesen und Ideen zum künftigen Verhältnis von Mensch und Maschine. Wie wird im Silicon Valley über die gesellschaftlichen Ausprägungen und Konsequenzen des digitalen Zeitalters gedacht; wie in Asien, wie hier in Europa? Der vorliegende Band gibt einen Überblick über die gegenwärtig entstehenden, bildkünstlerischen Ansätze und stellt zentrale Fragen zu Digitalität, Tendenzen in Trans- und Posthumanismus, politischem Embodiment, Aktivismus und Netzkultur.

Alle Beiträge aus dieser Ausgabe
Titelbeiträge

Digital. Virtuell. Posthuman?
Neue Körper in der Kunst

Digital Bodies
Virtuelle Körper, politisches Embodiment und alternative Körperphantasmen

Liquid Bodies – ein subjektiver Überblick
von Magdalena Kröner

Zach Blas
Unkenntlichkeit und Autonomie

Stephanie Dinkins
Prekärer Dialog

Goshka Macuga
Der Maschine lauschen, die vom Wissen der Menschheit nach dem Ende der Menschheit erzählt

Jon Rafman
Der düstere Sog des virtuellen Träumens

Jordan Wolfson
Ins Gewebe des Unbewussten stechen

Kevin Kelly
Science-Fiction ermöglicht es uns, die Zukunft zu proben

Julie Carpenter
Können wir Robotern vertrauen?







![Ayrson Heráclito, Sangue, Sêmen e Saliva [Blut, Sperma und Speichel, Fototriptychon], 2015, © Ayrson Heráclito, mit frdl. Genehmigung des Künstlers und Portas Vilaseca](https://d3speutakpkuqn.cloudfront.net/app/uploads/2019/12/12100735/5673275_image_2_236-650x431.jpg)
































