Band 95
Transformation und Wiederkehr
Zur künstlerischen Rezeption nationalsozialistischer Symbole und Ästhetik
"Der historische Abstand zur Nazidiktatur wächst, aber die Vergangenheit holt die Gegenwart ein", urteilt Heinz Schütz, der ehemalige Leiter des Frankfurter Kunstvereins, über einen gesellschaftspolitischen Tatbestand, ...
"Der historische Abstand zur Nazidiktatur wächst, aber die Vergangenheit holt die Gegenwart ein", urteilt Heinz Schütz, der ehemalige Leiter des Frankfurter Kunstvereins, über einen gesellschaftspolitischen Tatbestand, den auch die zeitgenössische Kunst thematisiert. Auch hier stelle sich die Frage "ob es heute möglich ist, unbefangen Ideologeme, Leitsätze und Euphemismen der Nazis wieder zu verwenden". Die Dokumentation zur künstlerischen Rezeption nationalsozialistischer Symbole und Ästhetik versammelt zahlreiche historische und aktuelle Beispiele. Der Herausgeber betrachtet einzelne Künstler, Werke und eine Motivwelt, die nationalsozialistisch belegt ist. Er zeigt Transformationen des Nibelungenmotivs auf und analysiert die Entwicklungen vom „Haus der deutschen Kunst zum Haus der Kunst“, „Swastika – Hakenkreuz – Swastika“ und „Klassizismus – Neo-Klassizismus – Neo-Neoklassizismus“. Weitere Informationen, Hintergründe und Gedanken enthält das anschließende Interview mit Heinz Schütz, das Georg Bussmann führte. Ein Aufsatz von Hanne Weskott über "50 Jahre Haus der Kunst - 50 Jahre entartete Kunst" ergänzt die Dokumentation.
Alle Beiträge aus dieser Ausgabe
Titelbeiträge

Transformation und Wiederkehr
Zur künstlerischen Rezeption nationlsozialistischer Symbole und Ästhetik

„Ich kann beim besten Willen kein Hakenkreuz entdecken.“
Georg Bussmann im Gespräch

50 Jahre Haus der Kunst
50 Jahre 'entartete Kunst'


































































