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Band 243

Postdigital 2

Erscheinungsformen und Ausbreitung eines Phänomens

Wer heute immer noch von „Neuen Medien” spricht, berichtet von längst vergangenen Zeiten.

Bereits 1996 stellte der Medientheoretiker Lev Manovich die "traditionelle bildende Kunst" der „Neuen Medien Kunst” gegenüber und prägte für diese Unterscheidung die Begriffe „Duchamp-Land” und „Turing-Land”.

Genau dieser Gegensatz wird in „Postdigital 2” in Frage gestellt, denn die Kategorien „digital” und „analog” sind inzwischen irrelevant geworden. Es werden die künstlerischen Ausdrucksformen thematisiert, die früher mit dem Attribut „neu” gekennzeichnet waren, sowie die Effekte und Spuren, die sie noch heute in der bildenden Kunst haben.

AutorInnen wie Josephine Bosma, Christian Höller, Alessandro Ludovico und Kenneth Goldsmith legen hierzu Analysen vor, die das Postdigitale für den aktuellen Kunstbetrieb anschlussfähig machen. Außerdem ausführliche Gespräche mit dem schwedischen Künstler Jonas Lund, der US-amerikanischen Filmemacherin Jesse McLean, dem Brüsseler „Publishing“-Kollektiv Constant und der aus Österreich stammenden, konzeptuellen Malerin Agnes Fuchs.

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Inhaltsverzeichnis

Dissonante Perspektiven

Ausstellungen