Fiktion der Kunst der Fiktion – Band 202-2010
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Report. Bilder aus der Wirklichkeit

Plädoyer für Dokumentarismen in der Fotografie

Alles Wahrheit? Alles Lüge? Im Bruchteil von Sekunden treffen Menschen die Entscheidung, ob sie einem Foto vertrauen. Doch obwohl aktuell fast jeder als ‚Fotograf‘ bzw. digitaler Bildproduzent tätig ... WEITERLESEN ist, denken nur wenige über Medien-Bilder nach. Das virale Bild, ob manipuliert oder real, dokumentiert Alltag und Krisen gleichermaßen. Authentische Bilder sind dabei umso mehr wichtige Zeugnisse mit politischer Wirkung. Fake-News versus Slow-Media – mit der neuen ‚Gewalt‘ der digitalen Medien fand ein Perspektivwechsel statt. Auf diesen Wechsel reagieren Künstler*innen weltweit, fragen nach neuen Kriterien, um wirkmächtige Bilder zu gestalten oder zu entschlüsseln. Schließlich gilt nicht zuletzt die ihr inhärente Lesbarkeit ihrer Wirklichkeitskonstruktion als ein Qualitätskriterium dokumentarischer Fotografie. Der vorliegende Band stellt herausstechende Beispiele der letzten Jahre vor, die die aktuelle Auseinandersetzung mit dokumentarischen und journalistischen Bildern beleuchten. Dabei rücken neben neuen Bildstrategien, dem Interesse an historischen Bildarchiven, ebenso zentrale Gedanken zum Dokumentarischen in den Fokus. Ergänzt um umfangreiche Gespräche mit zahlreichen Protagonist*innen der Fotoszene diskutiert Report. Bilder aus der Wirklichkeit aktuelle Rezeptionsmodelle und Distributionssysteme, die ein Lesen von Bildern ermöglichen und fragt: sind nicht zuletzt wir Konsumenten gefordert, uns in der Lektüre von Bildern weiterzubilden? VERBERGEN

Fiktion der Kunst der Fiktion

In zwei Bänden mit rund 40 Beiträgen wird ein Grundthema der Kunst untersucht, das in der letzten Zeit immer drängender in den Fokus rückt. 'Fiktion der Kunst ... WEITERLESEN der Fiktion'- hier steht die Kunst im Mittelpunkt. Aber schon die doppelte Aufführung des Begriffs 'Fiktion' lässt einen an der zentralen Funktion der Kunst ein wenig zweifeln. Handelt es sich dabei um ein generelles Phänomen, in der die Kunst sich nur behaupten kann als Fiktion ihrer selbst? Denn 'Kunst der Fiktion' wird wiederum zu einer Fiktion. Fiktionen beherrschen die Politik ebenso wie die Wissenschaft, aber sie werden selten entdeckt und zur Diskussion gestellt. Die Bildende Kunst ist da scheinbar freier. Vielleicht sollte man die Fiktion der Kunst als ein Mittel der Aufklärung sehen, analog der Bestimmung des Begriffs ‚Fiktion’ aus dem Duden: „bewusst gesetzte widerspruchsvolle od. falsche Annahme als methodisches Hilfsmittel bei der Lösung eines Problems.“ VERBERGEN

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