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Fiktion der Kunst der Fiktion

Herausgegeben von Thomas Wulffen

In zwei Bänden mit rund 40 Beiträgen wird ein Grundthema der Kunst untersucht, das in der letzten Zeit immer drängender in den Fokus rückt. 'Fiktion der Kunst der Fiktion'- hier steht die Kunst im Mittelpunkt. Aber schon die doppelte Aufführung des Begriffs 'Fiktion' lässt einen an der zentralen Funktion der Kunst ein wenig zweifeln. Handelt es sich dabei um ein generelles Phänomen, in der die Kunst sich nur behaupten kann als Fiktion ihrer selbst? Denn 'Kunst der Fiktion' wird wiederum zu einer Fiktion. Fiktionen beherrschen die Politik ebenso wie die Wissenschaft, aber sie werden selten entdeckt und zur Diskussion gestellt. Die Bildende Kunst ist da scheinbar freier. Vielleicht sollte man die Fiktion der Kunst als ein Mittel der Aufklärung sehen, analog der Bestimmung des Begriffs ‚Fiktion’ aus dem Duden: „bewusst gesetzte widerspruchsvolle od. falsche Annahme als methodisches Hilfsmittel bei der Lösung eines Problems.“

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